Baut die Swisscom bis zu 250 Stellen ab?

Die Swisscom legt ihre IT-Services mit dem Grosskunden-Geschäft zusammen. Dabei fallen Jobs weg. Die Gewerkschaft spricht von 250 gefährdeten Stellen.

Bueroräumlichkeiten des Telekommunikationsanbieters Swisscom in Zürich.

Bildlegende: Der Telekomriese hatte die Restrukturierung bereits Anfang November 2013 angekündigt. Keystone

Die Swisscom hat für Restrukturierungskosten 31 Millionen Franken zurückgestellt. Ein Teil davon betrifft die angekündigte Zusammenlegung der IT-Services mit dem Grosskunden-Geschäft, wie der Telekomkonzern zu einem Vorabbericht der «Handelszeitung» erklärte.

Wie viele Stellen gestrichen werden, sei aber noch nicht klar, sagte Swisscom-Sprecher Carsten Roetz. Die «Handelszeitung» schrieb mit Verweis auf Gewerkschaftsangaben von bis zu 250 gefährdeten Arbeitsplätzen.

Bei der Reorganisation vor zwei Jahren habe die Swisscom 50 Millionen Franken zurückgestellt und 400 Stellen gestrichen, erklärte Roetz. Er bestätigte, es werde möglicherweise gewisse Überschneidungen geben. Die Swisscom strebe in ihrem neuen Segment «Grossunternehmen» Wachstum an, was auch neue Stellen nach sich ziehen dürfte.

Kurz zuvor kündigte der Telekomriese an, die Lohnsumme für das laufende Jahr um 1,2 Prozent und für 2015 um 1,8 Prozent zu erhöhen.