Berufsverbote für Ex-Devisenhändler der UBS

Schweres Fehlverhalten wirft die Finma sechs ehemaligen UBS-Mitarbeitern vor. Sie dürfen bis zu fünf Jahre nicht mehr als Händler oder in leitender Stellung tätig sein.

Gegen sechs ehemalige Manager und Händler des UBS-Devisen- und Edelmetallgeschäftes seien Berufsverbote für ein bis fünf Jahre verhängt worden, teilt die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) mit. Die Betroffenen seien direkt verantwortlich für 2014 festgestellte «schwere Verletzungen» des Aufsichtsrechts eine direkte Verantwortung zu tragen. Keiner von ihnen arbeitet heute noch für die Grossbank.

Die Sechs «tragen für die festgestellten schweren organisatorischen Mängel und die unzulässigen Verhaltensweisen eine massgebliche Verantwortung», hält die Bankenaufsichtsbehörde fest.

Der ehemalige zuständige Leiter des globalen Devisenhandels und der ehemalige zuständige Leiter des globalen Devisenspothandels dürfen für vier und fünf Jahre keine Tätigkeit in leitender Stellung bei einem von der Finma beaufsichtigten Institut mehr ausüben. Ausserdem werden Berufsverbote von mindestens einem Jahr gegen vier Devisen- und Edelmetallhändler ausgesprochen.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Finma veröffentlicht Bericht über Aufsichtsziele

    Aus Tagesschau vom 24.2.2015

    Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma hat erstmals einen Bericht zur Durchsetzung ihrer Aufsichtsziele veröffentlicht. Im Jahr 2014 hat sie insgesamt 673 Vorabklärungen durchgeführt und 59 Verfahren abgeschlossen.