Beschäftigung nimmt weiter zu

Der Schweizer Arbeitsmarkt hält dem garstigen Wirtschaftsumfeld entgegen: mehr Arbeitnehmer und mehr offene Stellen.

Sanitäter stehen im Gang eines Spitals.

Bildlegende: 556'000 Menschen arbeiteten im zweiten Quartal im Gesundheitswesen. Das sind 3,6 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Keystone

4,166 Millionen Menschen waren in der Schweiz im zweiten Quartal beschäftigt. 1,7 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Das geht aus dem Beschäftigungsbarometer des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.

Während die Beschäftigung in der Industrie mit -0,4 Prozent leicht zurückging, verzeichnete der Dienstleistungssektor mit +2,3 Prozent eine deutliche Zunahme. Die Anzahl der offenen Stellen ist um 5,4 Prozent angestiegen.

Besonders deutlich zugenommen hat die Beschäftigung im Gesundheits- und Sozialwesen mit einem Plus von 3,6 Prozent. Auch die Branche der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technische Dienstleistungen legte mit 3,0 Prozent überdurchschnittlich zu.

Trend wird anhalten

Im Jahresvergleich stieg die Beschäftigung in allen Schweizer Grossregionen. Am stärksten war der Anstieg in der Zentralschweiz mit 2,6 Prozent.

Wie das BFS weiter festhält, wird auch im dritten Quartal mit einem weiteren Anstieg zu rechnen sein. Die Unternehmen hätten insgesamt angegeben, dass sie weiter Personal anstellen wollen.

Am günstigsten sind die Aussichten in der Informations- und Kommunikationsbranche. Weniger rosig sieht es bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistern aus.