Börsen klettern auf Höchststände

Der Dow Jones in New York und der DAX in Frankfurt sind am Dienstag auf Rekordhöhe gestiegen. Den Notenbanken sei Dank.

Die Hoffnung auf eine freundliche Entwicklung der US-Wirtschaft hat die Wall Street weiter gestützt. Der Dow-Jones-Index in New York schloss erstmals in seiner Geschichte über der Marke von 15'000 Punkten. Er legte bis zum Ende um 0,6 Prozent auf 15'056 Stellen zu.

Einen Rekord gab es auch in Frankfurt: Der DAX kletterte auf den höchsten Stand seiner fast 25jährigen Geschichte. Vorübergehend übersprang er mit 8206 Punkten sogar sein bisheriges Allzeithoch vom Juli 2007. Zum Handelsende stand er plus 0,9 Prozent bei 8181 Punkten. In Zürich kletterte der SMI erstmals seit Anfang 2008 über 8000 Punkte. Zum Schluss notierte er wieder etwas tiefer.

Gute Konjunkturdaten, vorwiegend positive Quartalszahlen und vor allem die extrem lockere Geldpolitik der Notenbanken haben die Rekordjagd an den globalen Börsen ausgelöst.

In der vergangenen Woche hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den tiefen Leitzins nochmals um 25 Punkte gesenkt. Die Bank of Japan öffnete Anfang April ihre Geldschleusen. Auch die US-Notenbank Fed signalisierte, dass sie die Leitzinsen noch lange tief halten werde. Die tiefen Leitzinsen sollen Unternehmen motivieren, günstig neue Kredite aufzunehmen und zu investieren.