Boom in der Bauwirtschaft

2013 wird für das Schweizer Baugewerbe ein Rekordjahr. Auch in den kommenden Jahren stehen die Zeichen auf Wachstum.

Das Schweizer Baugewerbe ist im Hoch. Die nominellen Umsätze betrugen im zweiten Quartal 2013 rund 5,2 Milliarden Franken. Das entspricht einer Steigerung von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Das geht aus der neuesten Quartalsstatistik des Schweizerischen Baumeisterverbandes hervor.

Auch für die kommenden Jahre wird mit Wachstum gerechnet, prophezeit die Konjunkturforschungsstelle Bakbasel in ihrer Hochbauprognose 2013 bis 2019.

Zwei Bauarbeiter auf dem Gerüst.

Bildlegende: Die Baubranche profitiert von der anziehenden Konjunktur. Keystone

Allerdings dürften die Zweitwohnungsinitiative und die steigenden Zinsen der Baukonjunktur einen Dämpfer versetzen. Vor allem die Südschweiz muss gemäss den Forschern 2014 und 2015 wegen der Zweitwohnungsinitiative mit herben Einbussen bei den Wohnbauinvestitionen rechnen.

Ein Boom erwartet Bakbasel bei den Infrastrukturbauten. Der Wohnbau als aktuell wichtigstes Bausegment profitiert weiterhin von der wachsenden Bevölkerung und den steigenden Einkommen. Auch im Bau für Gewerbe und Industrie macht sich gemäss Bakbasel die anziehende Konjunktur bemerkbar.