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Britische Wirtschaft ist geschrumpft
Aus Nachrichten vom 09.08.2019.
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Bruttoinlandprodukt im Minus Brexit bremst britische Wirtschaft

  • Die britische Wirtschaft ist im zweiten Quartal geschrumpft – zum ersten Mal seit Ende 2012.
  • Im Vergleich zum ersten Quartal 2019 sank das Brutto-Inlandprodukt von April bis Juni um 0.2 Prozent.

Der Rückgang der Wirtschaft kommt für Experten überraschend. Erwartet wurde lediglich eine Stagnation. Im ersten Quartal 2019 war die Wirtschaft noch um 0.5 Prozent gewachsen. Das britische Pfund gab nach der Veröffentlichung der Daten nach.

Viele Unternehmen hatten vor dem ursprünglichen Brexit-Datum am 29. März Lagerbestände aufgebaut. Diese wurden dann im zweiten Quartal wieder abgebaut. Dies belastete das Wachstum. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe ging im zweiten Quartal um 2.3 Prozent zurück. Dies war der stärkste Rückgang seit dem Jahr 2009.

Unsicherheit vor Brexit belastet Investitionen

Mittlerweile ist mit der Wahl von Boris Johnson zum Premierminister die Wahrscheinlichkeit für einen Brexit ohne Abkommen mit der EU am 31. Oktober gestiegen. Die hohe Unsicherheit dürfte laut Ökonomen vor allem die Investitionen belasten.

Grossbritannien wollte ursprünglich zum 29. März aus der Europäischen Union austreten. Allerdings konnte sich das britische Parlament nicht auf einen Ausstiegsvertrag mit der EU einigen. Deshalb wurde der Austritt um gut ein halbes Jahr auf Ende Oktober verschoben.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Tanneler  (ipool)
    Der Brexit ist eigentlich die Sinnloseste Aktion die England machen konnte. Was bringt es? Bis anhin keinen einzigen positiven Punkt gesehen, außer was da ein paar Nationalisten predigen. Damit kann sich das Volk aber kein Brot kaufen und hat keine gesicherte Arbeit. Mehr Sicherheit? Ich denke, die Gefahr von Rechtsextremen ist aus meines Sicht höher, als die Gefahr der EU-Bürger. Und dafür riskieren die Briten ihre funktionierend Wirtschaft? Ich lass mich mal überraschen ob es noch was bringt.
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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Je weiter GB sinkt, desto steiler wird es aufsteigen, wenn der Wirtschaftsvertrag mit den USA wirksam wird. Dann wird die EU nur noch "Kulleraugen" machen. Johnson hat den BREXIT voll im Griff. Die Weltpolitik ist wie "Schach" spielen, der intelligentere gewinnt.
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    1. Antwort von S. Borel  (Vidocq)
      Danke für das Wochenend Amüsement. Denn genau USA und GB werden alle und alles überrollen. Wenn, dann ganz sicher nicht wirtschaftlich...
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  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Die Konjunkturlage hat sich generell abgekühlt. Es nun so mit dem BREXIT zu verbinden greift nun wirklich zu kurz. Was hier im SRF noch nicht angekommen ist, ist, dass es selbst in Deutschland grössere Entlassungen gibt, und das hat sicherlich nichts mit dem BREXIT zu tun, bestenfalls jedoch eher mit der "Kobold-Politik" und deren Aussichten.
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    1. Antwort von Toni Waldberg  (Anton)
      Wenn man mit dem Thema sich beschäftigt hat und die britische Ökonomie der letzten Jahre kennt, ist wirklich fehl am Platze zu sagen Brexit hätte nichts mit der Abkühlung zu tun. Sicherlich ist die Hochkonjunktur über 10 Jahre jung, dennoch schürt Brexit Ängste nicht nur in der Bevölkerung, aber auch in der britischen Wirtschaft. Die Regierung hat angekündigt, einen Rettungsfonds aufzustellen für Firmen die im Brexit in Schwierigkeiten raten. Wirklich, die Spinnen die Engländer.
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