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Neuwagen stossen zu viel CO2 aus
Aus SRF 4 News aktuell vom 02.07.2020.
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CO2-Ausstoss der Neuwagen 78.1 Millionen Franken Busse für zu viel CO2

Die in der Schweiz 2019 gekauften Neuwagen stossen zu viel CO2 aus. Gebüsst werden die Importeure.

Das geht ins Geld: 78.1 Millionen Franken Busse mussten die Schweizer Autoimporteure im letzten Jahr bezahlen, weil die Autos, die sie einführten, im Durchschnitt zu viel CO2 ausstossen.

Im Jahr zuvor hatten die Sanktionszahlungen noch knapp halb so viel betragen. Der Grund dafür ist, dass Schweizerinnen und Schweizer, anstatt klimafreundlicheren Autos, tendenziell nach wie vor CO2-Schleudern kaufen.

Diese Neuwagen sind schwer. Sie wiegen im Schnitt 1.7 Tonnen. Der Anteil Dieselfahrzeuge schrumpfte von einem knappen Drittel auf gut ein Viertel. Und die Zahl der Autos ohne Verbrennungsmotor steigt nur langsam: Von den 314'000 neuen PKWs waren gerade mal gut 5 Prozent Elektroautos. Aus all diesen Gründen haben die Schweizer Autoimporteure 2019 schon zum vierten Mal in Folge die gesetzlich festgelegten sogenannten Neuwagenziele verfehlt.

Genauere Messungen seit 2018?

Der Verband Auto Schweiz weist in einer Mitteilung darauf hin, dass die Werte nur stagnieren, weil seit 2018 genauer gemessen werde. Tatsächlich seien die importierten Autos verbrauchsärmer geworden. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie die Grenzwerte nach wie vor überschreiten.

Und das ist umso gravierender für die Autoimporteure, weil die Grenzwerte ab dem laufenden Jahr erneut gesenkt worden sind, von 130 Gramm pro Kilometer auf 95. Sie müssen sich etwas einfallen lassen, um die Kunden von klimafreundlicheren Autos zu überzeugen, sonst wird es wirklich teuer.

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Aus dem Archiv: CO2-Gesetz im Nationalrat: Zweiter Anlauf
Aus Tagesschau vom 09.06.2020.
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SFR 4 News, 02.07.2020; 09:43 Uhr

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48 Kommentare

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  • Kommentar von Lukas Gubser  (Mastplast)
    Die Grünen haben noch nicht bemerkt dass die Autos alle geleast sind, da spielt es keine Rolle ob das auto am Schluss 80 oder 90'000.- kostet.
    Die Lenkungsabgabe funktioniert überhaupt nicht.
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  • Kommentar von Tom Tucker  (Tom Tucker)
    Ich habe Mühe damit, dass man immer alles mit höheren Kosten regeln will. Soweit ich weiss hat das noch nie wirklich zum Ziel geführt. Aber es füllt halt schön die Kassen. Wenn wenigstens diese Mehreinnahmen dazu gebraucht würden um Alternativen attraktiver zu machen! Nicht jeder kann sich ein Elektroauto leisten. Nur weil der Medianlohn bei 6500.- Franken liegt, heisst das noch lange nicht, dass jeder soviel verdient. Man könnte auch mal unterstützen statt immer nur bestrafen.
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    1. Antwort von Jonas Krieg  (jonask)
      Aber das ist doch schon längst der Fall... In vielen Kantonen ist für das Elektroauto eine verringerte Motorfahrzeug-Steuer zu bezahlen. Naturgemäss entfällt die Mineralöl-Steuer.
      Ausserdem wurden in ökologischer Hinsicht in diversen Bereichen weitere Anreize geschaffen: Unterstützung bei Gebäudesanierung/Dämmung, PV-Anlagen, Wärmepumpen-Boiler.
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  • Kommentar von Patrick Steiner  (vb22)
    Warum gehen die Klima-Turbos nicht auch noch auf die Strasse und fordern viel mehr Solaranlagen und Windparks und wie früher die 2000 Watt Gesellschaft?
    Ach ja, diese Anlagen stören das Landschaftsbild und zerstören Lebensräume.
    Oder grosse Solaranlagen in den von Links-Grün geforderten verdichteten Wohnsiedlungen?
    Ach ja, das treibt die Mieten in die Höhe. Nix mehr mit bezahlbarem Wohnraum.
    Und die 2000 Watt gehen schon für den E-Scooter und das E-Bike drauf.
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