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Wirtschaft Computerpanne legt Migros lahm

In einigen Migros-Filialen haben die Kunden während einiger Stunden nur mit Bargeld bezahlen können – Karten funktionierten nicht. Grund für die Panne war eine Netzwerkstörung.

Ein Mann an einer Self-Scanning-Kasse bei der Migros.
Legende: Blackout bei der Migros. Bargeldloses Einkaufen funktionierte nur noch eingeschränkt. Keystone

Nichts geht mehr – ausser Bares. In verschiedenen Migros-Filialen konnten die Kunden am Morgen nur noch mit Bargeld bezahlen. Grund dafür war eine Netzwerkstörung beim Migros-Genossenschaftsbund in Zürich. Betroffen war auch das Self-Scanning in einigen Filialen sowie teilweise der Online-Shop.

Am frühen Nachmittag konnte die Störung behoben werden. Vom vorübergehenden Unterbruch waren Filialen in der ganzen Schweiz betroffen. In gewissen Filialen funktionierten die Dienste, in anderen nicht. Trotz der Computerpanne soll es im Warenangebot zu keinen Engpässen kommen, wie Mediensprecherin Martina Bosshard auf Anfrage mitteilte.

Bei den Geldautomaten und Schaltern der Migros Bank, die sich im MGB-Sitz oder in anderen Migros-Filialen befinden, gab es keine Probleme. Geldgeschäfte konnten normal abgewickelt werden.

Blackout in der Zentrale in Zürich

Beim Migros-Genossenschaftsbund in Zürich könnte während Stunden nur offline gearbeitet werden und die Telefonleitungen funktionierten nicht. Was der Auslöser für den technischen Defekt gewesen sei, versuche die Migros derzeit herauszufinden, sagte Bosshard. Prioritär sei vorerst gewesen, die Probleme in den Filialen zu lösen.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Vader, Luzern
    Und urplötzlich ist das angeblich sichere elektronische Zahlungsmittel, vorübergehend wertlos. Man stelle sich nur vor es würden sogar die Daten gelöscht, in denen das eigene Guthaben gespeichert wäre. Bargeld bleibt das einzig sichere Zahlungsmittel und gegen dessen zunehmende Abschaffung muss was getan werden.
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    1. Antwort von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
      Kreditkarte habe ich keine aktive mehr, nur noch Bargeld, entgegen aller Strömungen. Damit ist unser Geld noch lange nicht sicher. Wie oft latsche ich hier in Banken um abzuheben oder Zahlbüros für Wasser, Strom, etc. und es heisst: "fijese no hay sistema." Stellen sie sich vor, wir haben kein System. Gibt’s aber im Supermarkt kein System, gibt auch nichts mehr zu kaufen. Nur noch zu plündern oder die „manuellen“ Indegenas-Tiendas. Soweit sind wir heute mit unserer Elektronik :-(
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  • Kommentar von O. Toneatti, Bern
    Nur ein kleiner Hauch genügt und schon ist jedes "Wunderwerk" des Menschen am Ende. Irgendwie ist das auch ein wenig tröstlich. Oder nicht?
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  • Kommentar von Hans Hartmann, Rep. Dominicana
    Ein bisschen Schadenfreude ist keine Suende. Es wird nicht das letzte mal sein.
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