Zum Inhalt springen

Wirtschaft Credit Suisse will 1,32 Milliarden Franken einnehmen

Die Credit Suisse will bekanntermassen ihre Kapitaldecke aufpolstern. Nun hat sie die Einzelheiten zu einer ersten Kapitalspritze mitgeteilt.

Dass die Credit Suisse ihr Eigenkapital aufstocken will, wissen wir seit vergangener Woche, als Konzernchef Tidjane Thiam die neue Strategie der Grossbank vorstellte.

Nun macht die CS Nägel mit Köpfen: Sie hat die Einzelheiten zu einer ersten Kapitalspritze bekannt gegeben. Die Credit Suisse platziert 58 Millionen neue Namensaktien bei ausgesuchten Investoren. Den bisherigen Aktionären wird kein Bezugsrecht eingeräumt.

Zwei Kapitalerhöhungen geplant

Der Preis für eine neue Aktie liegt bei 22,75 Franken. Aus dem Akienverkauf erwartet die Bank einen Bruttoerlös von 1,32 Milliarden Franken. Dies teilte die Grossbank Credit Suisse mit.

Insgesamt will die Bank ihr Kapitalpolster um über 6 Milliarden Franken verbessern. Dazu will sie zwei Kapitalerhöhungen durchführen. Die nun angekündigte Aktienplatzierung bei qualifizierten Investoren ist Teil einer ersten Kapitalerhöhung. Diese soll insgesamt 4,7 Milliarden Franken einbringen.

Für diese 4,7 Milliarden schwere Kapitalerhöhung habe man das Bankenkonsortium erweitert, so die Credit Suisse weiter. Welche Banken im Konsortium vertreten sind, wird in der Mitteilung nicht ausgeführt.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.