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Wirtschaft CS-Chef Dougan erhält 7,8 Mio. für ein Jahr

Die Lohntüte von CS-Chef Brady Dougan ist 2012 üppiger gefüllt als 2011. Dougan erhielt für 2012 insgesamt 7,8 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte er sich noch mit 5,8 Millionen begnügen müssen.

Dougan mit erhobenem Zeigefinger.
Legende: Dougan verdiente 2012 weniger als UBS-Chef Ermotti. Keystone

Dougans Vergütung von 7,77 Mio. ist aufgeteilt in ein unverändertes Basissalär von 2,5 Mio. Franken, eine frei verfügbare Barvergütung von 0,5 Mio. Franken, STI-Ansprüche im Wert von 2,5 Mio. Franken, LTI-Ansprüche im Wert von 2 Mio. Fr. sowie andere Vergütungselemente im Gesamtbetrag von 0,3 Mio. Franken.
 
Der Konzernchef der Rivalin UBS, Sergio Ermotti, verdiente im abgelaufenen Jahr insgesamt 8,87 Mio. Franken, wie die Grossbank Mitte März bekanntgegeben hatte. Sein Grundgehalt betrug dabei 2,5 Mio. Franken.
 
In seiner Empfehlung an den Verwaltungsrat habe der Vergütungsausschuss für die leistungsbezogene Vergütung von Dougan die im Jahr 2012 deutlich verbesserte Finanzlage des Konzerns berücksichtigt, teilte die Credit Suisse mit.
 
Weiter seien die Errungenschaften und die grossen Fortschritte bei der Neuausrichtung des Geschäfts auf das neue regulatorische Umfeld und die Marktbedingungen sowie bei der Erfüllung der anspruchsvollen neuen Kapitalanforderungen in die Bewertung der Leitung eingeflossen.

Dougan nicht bestbezahltes Geschäftsmitglied

Bestbezahltes CS-Geschäftsleitungsmitglied war 2012 aber erneut nicht der Konzernchef, sondern mit 10,6 Mio. Fr. Robert Shafir, Chef der Division Asset Management. Im Vorjahr hatte er 8,5 Mio. Fr. erhalten.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von O. Toneatti, Bern
    Es gab einmal vor vielen, vielen Jahren eine Abzockerinitiative, die angenommen wurde. Und so glaubten viele leicht bekloppte Schweizer/innen, das sie mit ihrem armseligen Stimmzettel gegen die Konzerne in der Schweiz einen Blumentopf gewinnen könnten. Und so warten viele dieser "gläubigen" Menschen immer noch darauf, dass doch noch ein Wunder geschehen möge. (Ende des Märchens, hahaha).
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    1. Antwort von G. Brack, Luzern
      @O. Toneatti, Bern: Achtung: Vor noch nicht allzu langer Zeit wurden bei der CS Verträgen mit Top-Manager vereinbart, welche Bonus-Ziele von über 100 Mio. Bonus pro Person (als theoretische Möglichkeit), als Zielanreiz beinhalteten!!! Wussten Sie dies? Ich bin zumindest zuversichtlich, dass dieses Horro-Szenario, u.a. aufgrund Ihres erwähnten "Märchens" zukünftig nicht mehr realisierbar sein wird.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 stans
    Das sind die Folgen des Abzocker-Ja?s!!
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    1. Antwort von Hans König, Häusernmoos
      Dieser Diebstahl an der Volkswirtschaft wurde vor der Annahme der Abzockerinitiative beschlossen, werte Frau Zelger. Leider gibt es in der Schweiz noch viele, die noch nicht begriffen haben, dass die Richtung der Gesellschaft geändert hat. Nur Geduld, es dauert nicht mehr zwanzig Jahre und das Volk wird sich gegen die Hochfinanz und die Politik mit gewalttätigen Aufständen werden. Daher will die Classe politique beim Volk die Waffen einziehen, weil sie davor Angst haben.
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  • Kommentar von Anna Marthaler, Winterthur
    Ich bin alles andere als staatsgläubig, denn wer die Geschichte kennt, weiss es: der Staat war nie die Lösung, sondern immer nur ein Problem. Ich bin weder bei der SP noch bei anderen Umverteilern. Aber wenn diese Banken-Clowns und unsere Polit-Profiteure nicht merken, dass die Abzockerei das erfolgreiche liberale System zerstört, gibt es nur eine Antwort: Wir müssen ganz einfach die 1:12-Initiative annehmen. Jeder Manager ist ersetzbar. Wem's nicht passt, der soll gehen. Wie Vasella.
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    1. Antwort von Tobias Funk, Zürich
      Ihrem ersten Satz muss ich vehemnt wiedersprechen: Wer Geshcichte kennt, der weiss, dass der Staat am Anfang der Demokratie steht, auf die sie ja sicher äusserst stolz sind. ZU VIEL Staat kann zum Problem werden. Zur 1:12 Initiative gebe ich ihnen recht, jedoch aus anderen Gründen: kleine und mittlere Lohneinkommen müssen wieder gefördert werden. Das muss auf Kosten der Grossverdiener geschehen!
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    2. Antwort von Peter Losinger, Bern
      Frau Marthaler Sie haben wohl recht! Es gibt Leute die lernen es nie und wollen den Wink mit der angenommenen Abzocker-Initiative einfach immer noch nicht verstehen. Man könnte es auch als kindisches Trötzeln bezeichnen, wenn es nicht so ernst wäre. Also muss ein weiteres Zeichen mit der Annahme der 1:12-Initiative gesetzt werden. Dann lernen sie es!
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