«Das ist ein Stück Schweiz»

Im Vorfeld zur «ECO-Spezial»-Sendung äussern sich führende Wirtschaftskräfte der Schweiz zu Stellung und Funktion von Freiwilligenarbeit.

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Umfrage zur Freiwilligenarbeit

1:49 min, vom 31.10.2013

Unabhängig von ihrem Werdegang messen die befragten Unternehmens- und Verbandsgrössen dem freiwilligen Engagement hohe Bedeutung zu. Dies mag bei einer Umfrage nicht überraschen. Gleichzeitig lässt sich aber auch sagen, dass alle Akteure schon selbst wiederholt Freiwilligenarbeit geleistet haben – sei es als Privatperson oder kraft ihres Amtes.

Rolf Soiron etwa war jahrelang neben seinem Beruf politisch aktiv. Der Verwaltungsratspräsident von Holcim und Lonza erachtet es aufgrund seiner privilegierten Stellung als selbstverständlich, sich für die Gemeinschaft einzubringen.

Eigenes Wissen weitergeben

Harry Hohmeister streicht derweil die Nachwuchsförderung heraus, die dank freiwilligen Engagements gestärkt werde. Der Swiss-CEO findet es «sehr wichtig, Talente zu entwickeln, indem man auch eigene Talente, die man hat, weitergibt».

Gerold Bührer schliesslich erkennt in der Freiwilligenarbeit schlicht «ein Stück Schweiz». Ohne diesen unentgeltlichen Einsatz, betont der ehemalige Präsident von Economiesuisse, wären viele Gross- und Festanlässe hierzulande undenkbar.

Weitere Meinungen finden sich im Stimmenblock – und in der «ECO-Spezial»-Sendung vom 18. November 2013, die sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit dem Thema «Freiwilligenarbeit» auseinandersetzt. Dabei wird unter anderem beleuchtet, aus welchem Grund und in welcher Form Unternehmen mit ihren Mitarbeitern freiwillige Einsätze leisten.

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