Denner und Coca-Cola legen Preiskrieg bei

Seit Anfang 2014 streitet der Discounter mit den Softdrink-Produzenten um das günstigste Cola in der Schweiz. Nun will Denner auf den Parallelimport des Süssgetränks aus Tschechien verzichten.

Cola-Flaschen.

Bildlegende: Werden neu wieder aus dem Schweizer Abfüllbetrieb bezogen: Cola-Flaschen. Keystone

Denner und Coca-Cola legen ihren Streit bei. Der Discounter stoppt den Parallel-Import des Softgetränks aus Tschechien und bringt per September die Zwei-Liter-Flasche des Schweizer Cola-Abfüllbetriebs ins Regal.

Ein Konzern-Sprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht des «Blicks». Die Zwei-Liter-Flasche wird demnach gleich teuer wie das zuvor importierte Getränk angeboten: für 1,95 Franken.

Mit dem Parallelimport hatte Denner Anfang 2014 einen Preiskrieg um das günstigste Cola in der Schweiz entfacht. Der Preis der Zwei-Liter-Flasche sank bei Discounter sukzessive von 2,50 auf 1,95 Franken. In der Folge senkten auch andere Schweizer Detailhändler ihre Preise.

Die Denner-Aktion betraf nur die Zwei-Liter-Flasche, da sich Denner und Coca-Cola Schweiz beim Preis nicht einigen konnten. Die 1,5-Liter-Flasche stammte weiter aus Schweizer Produktion. Für Denner war der Parallelimport aber ein logistischer Aufwand. Deshalb begrüsst er die Einigung.