Zum Inhalt springen

Wirtschaft Die Post steht kurz vor der Verwandlung

Für die Schweizerische Post beginnt eine neue Ära: Sie wird am Mittwoch von einer öffentlichen Anstalt zu einer Aktiengesellschaft. Trotz Bankstatus befürchtet Postfinance keine Anklagen aus den USA.

Legende: Video Die Post wird privat abspielen. Laufzeit 2:13 Minuten.
Aus Tagesschau vom 25.06.2013.

Die Post wird zur Aktiengesellschaft, ihre Tochter Postfinance wird zur Bank. Die entsprechende Bewilligung hat die Aufsicht der Eidg. Finanzmarktkontrolle (Finma) bereits am 6. Dezember 2012 erteilt. Somit wird die Postfinance der Finma unterstellt.

Eigentümer der Post bleibt zu 100 Prozent der Bund, der neu Aktionär ist. Die Postfinance bleibt ihrerseits im vollständigen Besitz der Schweizerischen Post AG. Am Grundversorgungsauftrag ändert sich nichts.

Keine Angst vor einer US-Anklage

«Das Geschäftsmodell der Postfinance war und ist auch heute nicht auf unversteuerte Vermögenswerte ausgerichtet. Die Gefahr einer Anklage ist sehr gering», sagte Postfinance-CEO Hansruedi Köng.

Postfinance habe schon vor Jahren entschieden, nur mit in der Schweiz wohnhaften US-Bürgern Kundenbeziehungen zu führen. Rückstellungen für eine mögliche Busse hat das Institut entsprechend keine vorgenommen.

Legende: Video Post-Chefin Susanne Ruoff: Jahr der Wende abspielen. Laufzeit 13:00 Minuten.
Aus ECO vom 10.06.2013.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Urs Rösli, Zürich
    Ich habe bei der Postfinance mein Konto, weil ich den Eindruck hatte, hier werde ich auch mit wenig Geld als Kunde behandelt. Jetzt sehen wir, die Postfinance wird eine Grossbank und erhöht Tarife. Und plötzlich wird es nicht mehr möglich sein, dass ich mein Konto einmal im Monat überziehen darf, was für mich als Selbständiger ideal war. Es gibt in der Schweiz kein Finanzinstitut mehr für die Kleinen. Schade, was da die Politik wieder entschieden hatte.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Es kann den Verantwortlichen auf jeden Fall nicht schnell genug gehen. Am Hauptsitz in Bern wurde die Beschriftung bereits 24h vorher gewechselt. Überhaupt freut so ein Murks primär die Beschriftungsbranche. Da werden jede Menge Logos, Briefpapier und Couverts geschredert respektive ausgewechselt. Wieviel kostet diese Übung?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Rudi J Hardy, Coolangatta
      Kosten spielen doch keine Rolle, es gibt aber neue Arbeit. Sage das bloss da ich ein vormaliger Drucker bin. Alles Gute fuer die Swiss Post, die anderen Banken wollen mich nicht mehr als Kunde, habe eben nicht so viel Pinke!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Mhm, diese Übung wird den Briefschreibern und Päcklisenderinnen einfach wieder aufs Porto geschlagen. So einfach geht das.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen