Zum Inhalt springen

Rekord im ersten Halbjahr Die Schweiz exportiert so viele Waren wie noch nie

Legende: Video «Exportrekord für Schweizer Firmen» abspielen. Laufzeit 2:26 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 20.07.2017.
  • Schweizer Firmen haben noch nie so viel exportiert wie im letzten Halbjahr.
  • Die Ausfuhren sind um 4,4 Prozent auf 109,6 Milliarden Franken gestiegen.
  • Noch stärker zugenommen haben die Importe mit einem Plus von 4,8 Prozent.

Pharma- und Chemieunternehmen gehören traditionell zu den Treibern des Schweizer Exports. Die Ausfuhren von Medikamenten und Wirkstoffen kletterten im ersten Halbjahr 2017 um sieben Prozent. Damit sind sie für zwei Drittel des Exportwachstums verantwortlich und sorgen für einen neuen Rekord.

Die Exporte im Bereich Kleider und Schuhe sind ebenfalls deutlich angestiegen, wie die Aussenhandelszahlen der Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) zeigen. Wobei es sich hier zu einem grossen Teil um Rücksendungen handelt – also um Waren, die aus dem Ausland in die Schweiz eingeführt worden waren, und vom Empfänger unverändert wieder zurückgeschickt wurden.

Uhrenindustrie kann Abwärtstrend stoppen

Die Ausfuhren der Maschinen- und Elektronikbranche sowie der Uhrenindustrie stagnierten in den ersten sechs Monaten des Jahres. Schweizer Uhren finden nach einer Durststrecke seit drei Monaten aber wieder mehr Käufer im Ausland.

Insgesamt haben die Schweizer Unternehmen noch nie in diesem Umfang Waren ins Ausland verkauft, und noch nie gingen so viele Exporte nach China. Um einen Fünftel sind die Schweizer Verkäufe dorthin gestiegen im letzten Halbjahr.

Doch auch in die andere Richtung florierte der Aussenhandel: Für über 90 Millarden Franken importierten Schweizer ausländische Waren. Das sind fast fünf Prozent mehr als vor einem Jahr und soviel wie seit acht Jahren nicht mehr.

6 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von marc rist (mcrist)
    Muss kein Grund zum Jubeln sein. Womöglich ist einfach die Binnennachfrage eingebrochen. Deutschland kennt dieses Problem seit geraumer Zeit.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Severin Heck (Selber denken und prüfen)
    Hmm, die Sozialisten in Europa und dem Westen erlebten eine Schlappe. Siehe USA, Holland oder Frankreich. Rechts - Liberal gibt wieder der Kurs an. Anscheinend wirkt es. ... Wo neue Geschäfte öffnen und neue Produkte vertrieben werden, wird auch importiert und Exportiert. ...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
      Sozialisten in den USA, wer sollte das denn bitte sein? Dort gibt es nicht mal moderate Linke auf nationaler Ebene. Obama, der weniger rechts war als Trump, ist ein imperialistischer Kriegstreiber, also weit rechts von z.B. Merkel. Dem sozialistischen China wiederum geht es blendend, während die jetzt rechtsextremen USA gerade gegen eine Wand fahren
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Sebastian Köhler (Tekk)
    Ja wie jetzt die Wirtschaft brummt? Kein aber? Kein Wort mehr vom "Frankenschock"? Oje...ist den Chefs jetzt wirklich nichts mehr eingefallen zum rumjammern? Schauen wir mal wie lange.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Severin Heck (Selber denken und prüfen)
      Quatsch. Der Frankenschock war merklich. Und fuhr allen durch Mark und Bein. Nehmen Sie z.b. Den Occasionsfahrzeughandel. Plötzlich waren Neufahrzeuge günstiger als Occasionen. ... Der Druck bleibt nach wie vor bestehen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
      Spätestens bei den Lohnverhandlungen mit den Gewerkschaften werden den Firmen wieder Dinge einfallen, warum doch alles Krise sei. Und die Rechten werden wie immer auf der Seite der Chefs stehen, während die Arbeiter rechts wählen im Irrglauben die Ausländer machten ihre tiefen Löhne.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen