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Wirtschaft Die UBS bleibt im Visier der Justiz

Die UBS will unter ihre Rechtsstreitigkeiten im In- und Ausland möglichst rasch einen Schlussstrich ziehen. Und dafür nimmt sie erneut viel Geld in die Hand. In vergangenen Jahren haben Rechtsstreitigkeiten die Grossbank bereits mehrere Milliarden gekostet. Eine Übersicht.

Dunkle Wolken über dem UBS-Logo
Legende: Dunkle Wolken über der UBS: Im Skandal um die Manipulationen von Devisenkursen drohen Milliardenbussen. Keystone

Skandale um Zinssatz- und Kursmanipulationen, Verfahren wegen Steuerhinterziehung, Milliardenbussen: Das Geschäft mit dem grossen Geld ist für die UBS zu einem harten Pflaster geworden. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise 2008 hat die Grossbank rund 8,8 Milliarden Franken an Bussgeldern bezahlt. Weitere Strafzahlungen drohen. Das sind die grössten Brocken:

Unter dem Strich kann man sagen: Die UBS ist noch nicht aus dem Schneider. Und ob die neuen Rückstellungen reichen, um alle hängigen Rechtsfälle zu erledigen ist fraglich. Die Investoren scheint es indes nicht zu kümmern: Die UBS-Aktien haben am Dienstag an der Börse deutlich zugelegt.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    Die UBS ist eine zu gute Milchkuh, die lässt man nicht so einfach von der Angel. Zudem gilt für die UBS ja auch das "too-big-to-fail" und das macht es für alle Kläger sehr attraktive. Also so gesehen ist die UBS halt eben ein sicherer und verlässlicher Wert. Es wird am Ende bezahlt.
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    1. Antwort von M.Müller, Zürich
      @Haller, Die UBS ist keine Milchkuh, das Schweizer Volk ist eine Milchkuh, weil wir die Bussen der Bänkster bezahlen. Die UBS hat Gesetz gebrochen und wird dafür wie auch Amerikanische Banken belangt. Das ist Recht, Unrecht ist, dass unsere Politiker die Bänkster decken welche die Verbrechen begangen haben um ihre Bonis ungerechtfertigt zu erhöhen. Es ist eine Schweinerei, dass sich die Politik u. die Justiz in der Schweiz ziehrt diese Bänkster zu verfolgen - Parteispenden sei Dank!
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