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Fed warnt vor Überhitzung Die US-Wirtschaft läuft plötzlich zu gut

Flyer mit der Aufschrift "We're Hiring" liegen auf einem Tisch
Legende: Der amerikanische Wirtschaftsmotor brummt wieder auf Hochtouren: Firmen stellen viel neues Personal ein. Keystone
  • Die Sorgen um eine zu schwache Wirtschaft in den USA ist der Sorge um eine Überhitzung gewichen.
  • Die amerikanische Wirtschaft ist in den letzten Monaten kräftig gewachsen.
  • Der Zuwachs an Arbeitsplätzen müsse in den kommenden Jahren auf ein «tragbareres Tempo» gedrosselt werden, sagte der Chef der Federal Reserve von San Francisco.

Monatlich sollten künftig rund 80'000 bis 100'000 neue Stellen geschaffen werden. Die jüngste Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt bestätige die US-Notenbank in ihrer Planung mit zwei bis drei weiteren Zinserhöhungen in diesem Jahr, sagte der Fed-Chef von San Francisco weiter.

Wirtschaft läuft besser als erwartet

Im April stellten Firmen und der Staat aber insgesamt 211'000 Mitarbeiter ein, weit mehr als erwartet.

Die geldpolitischen Zügel müssten straffer angezogen werden, um eine Überhitzung der Wirtschaft zu verhindern. Die Erwerbslosenquote ist mit 4,4 Prozent mittlerweile so niedrig wie seit fast zehn Jahren nicht mehr. Die Federal Reserve strebt auf lange Sicht eine Arbeitslosenrate von 4,7 Prozent an.

Angesichts dieser Entwicklung rückt die zweite Fed-Zinserhöhung in diesem Jahr immer näher. Experten rechnen im Juni damit. Am Mittwoch hielt die amerikanische Zentralbank den Leitzins noch konstant.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Das ist halt jetzt schon verdammt schlecht für die Obama-Freunde. Für die kann und darf das nicht sein, dass Trump so etwas fertig bringt, das muss auf jeden Fall auf Obama zurückzuführen sein. Diese Obama-Freunde müssen es eines Tages einsehen, für Amerika war Obama nicht gut, da er als "Kirchenmann" nichts anderes kannte, als ein Paradies auf Erden zu schaffen. Aber das Gute auf Erden muss schwer erarbeitet werden +zuerst muss das Schlechte nicht integriert sonder ausgeschlossen werden..
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Naja, nach der schweren Krise und der Obama-Bremse ist es endlich gelungen, etwas Fahrt aufzunehmen. Wobei die Zahlen längst nicht alles aussagen.... es gibt weiterhin Ecken, wo noch wirklich viel zu tun ist..... Aber was man auch sagen muss: Die EU bekäme so etwas niemals zustande.
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  • Kommentar von Reto Camenisch (Horatio)
    Trump der Zauberer! Innerhalb von 100 Tagen hat er mit seinen Dekreten, Sprüchen und Gezwitscher ein Wirtschaftswunder bewerkstelligt. Da ist ihm, erstens, der Nobelpreis in Wirtschaft sicher, und zweitens, ein Millionenvertrag bei einem Buchverlag schon in der Tasche, und, drittens, eine Professorenstelle in der Harvard-Uni nach seinem jetzigen Amt auch schon bereit. Alles unter dem Motto: 'wie nehme ich die Arbeit eines anderen auf meine Kappe'. Endlich mal was Konkretes.
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