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Wirtschaft Diese «Baustellen» muss CS-Chef Thiam anpacken

Tidjane Thiam ist als neuer Chef der Credit Suisse rund 100 Tage im Amt. Am Mittwoch wird er nun bereits seine neue Strategie für die Schweizer Grossbank präsentieren. Schon jetzt wird viel darüber spekuliert.

  • Eigenkapital: Das finanzielle Sicherheitspolster der CS ist eher dünn. Um die künftigen Kapitalanforderungen gut zu erfüllen, wird Thiam wohl eine Kapitalerhöhung ankündigen. Beobachter sprechen von 5 bis 8 Mrd. Fr.
  • Sparprogramm: Es wird erwartet, dass Thiam den Rotstift ansetzt und die Kosten um weitere 1,5 bis 2 Mrd. senken will. Das könnte er tun, indem er Konzernfunktionen vom Schweizer Hauptsitz in günstigere Regionen verlagert. Das wären schlechte Nachrichten für die Banker am Paradeplatz.
  • Investmentbank: Thiam muss sich überlegen, ob er die Investmentbank verkleinern will. Sie bindet noch immer viel Eigenkapital, obwohl die Renditen aus Investorensicht bescheiden sind. So weit wie die UBS, die ihre Investmentbank massiv verkleinert hat, wird er wohl nicht gehen, denn die CS hat seit je stärker aufs Investmentbanking gesetzt als die UBS.
  • Darüber hinaus sind die Analysten gespannt, ob Thiam auch Änderungen im Top-Management der Bank vornimmt.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Christophe Bühler ((Bühli))
    CS entstanden aus es war einmal Kreditanstalt Enge? Was spricht gegen eine Aufteilung von Investmentbanking(lasst das den USA) und Zinsdifferenz/Kreditgeschäft/Spargeschäft (bleibt Schweizerisch)! Gier oder back to the roots. Damit wäre wohl auch das verlangte Eigenkapital da und das Systemrelevanzrisiko würde ebenfalls verkleinert. Stattdessen werden vermutlich Schweizer Arbeitsplätze verlagert werden, schade.
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      In diesem Business macht keiner freiwillig und dann noch als erster einen Schritt zurück. Back to the roots ja, aber nur durch die fremde Motorsäge und als Dünger für andere "Pflänzchen".
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