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Insgesamt 25 Milliarden Dollar «Dieselgate»-Vergleich von VW genehmigt

Bei der rechtlichen Aufarbeitung des Diesel-Skandals nimmt VW eine entscheidende Hürde. Ein Richter stimmt dem Vergleich zu.

VW-Logo und USA-Flagge.
Legende: In den USA kommt es zu Vergleichen mit den Kunden in der Höhe von insgesamt 25 Milliarden Dollar. Keystone / Archiv
  • Im Zuge des Abgasskandals muss der deutsche Autohersteller Volkswagen rund 80'000 amerikanische Besitzer von grossen Dieselautos entschädigen.
  • Ein Gericht in den USA hat einen entsprechenden Vergleich endgültig genehmigt. VW hatte sich bereits im Februar mit Behörden und Privatklägern auf eine Zahlung von 1,2 Milliarden US-Dollar geeinigt.
  • Ebenfalls genehmigt wurde ein Vergleich mit dem Auto-Zulieferer Bosch zur Zahlung von 327,5 Millionen US-Dollar.

Volkswagen kommt mit der Beilegung von Rechtsstreitigkeiten im Zuge des Dieselskandals in den USA voran. Ein US-Gericht genehmigte endgültig den mit Behörden und Privatklägern vereinbarten, 1,22 Milliarden Dollar schweren Vergleich über die Entschädigung von rund 80.000 Kunden mit umweltbelastenden grossen Dieselautos.

Insgesamt 25 Milliarden Dollar

Gleiches gilt für einen Vergleich mit dem Zulieferer Bosch zur Zahlung von 327,5 Millionen Dollar an US-Eigentümer von VW-Dieselfahrzeugen. Kläger hatten Bosch aktive Mithilfe bei der Manipulation von Abgaswerten bei VW-Autos vorgeworfen.

Die Vergleiche mit den deutschen Konzernen waren bereits im Februar vorläufig vereinbart worden. Insgesamt summieren sich die Zahlungen von VW in den USA im Zusammenhang mit dem Skandal nun auf bis zu 25 Milliarden Dollar.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Dave Hartmann (BürgerKing74)
    Eine absolut kranke Summe, wenn man bedenkt, dass wohl kaum ein Autohersteller bei gewissen Testwerten realistische Daten angibt. Typisch USA mit der perversen "Anwaltsindustrie". Sehr auffällig, dass im eigenen Land die Hersteller nicht im gleichen Masse gegängelt werden. Passt aber zur Mentalität.
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  • Kommentar von Katja Weingart (Katja Weingart)
    und was gab es für uns? Ein Zertifikat, einen Fr. 100.-- VW-Gutschein, einen Schlüsselring und ein Minisackmesser. Wenn man in den USA gekauft hat, wird man mit einer reellen Geldsumme entschädigt, und wenn man in der Schweiz lebt, bekommt man etwas zu lachen. In Europa betrügt sichs leichter, weil man keine ernsthaften Folgen zu fürchten hat.
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  • Kommentar von Peter Kunz (calanda)
    Was hätte wohl ein VW gekostet, wenn die 25 Milliarden Dollar zum Manipulieren der Verkaufspreise (nach unten!!!!!) verwendet worden wären?
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