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Drei-Jahres-Hoch Euro steigt auf über 1,18 Franken

  • 1,18 Schweizer Franken kostete am Freitag Nachmittag zwischenzeitlich ein Euro. Damit hat die europäische Leitwährung den höchsten Stand seit 3 Jahren erreicht.
  • Vor drei Jahren, genauer am 15. Januar 2015, hatte die Schweizerische Nationalbank die Untergrenze vom Euro-Schweizerfranken-Kurs aufgehoben.
  • Schon am Donnerstag war der Euro kräftig gestiegen. Auslöser waren Hinweise aus der EZB auf eine perspektivisch weniger lockere Geldpolitik.
1999 als Buchgeld eingeführt kannte der Euro v.a. eine Richtung: nach unten.
Legende: Nach der Stützte durch die SNB verlor der Euro massiv an Wert. Nun legt er wieder zu. swissquote

Auf der jüngsten Zinssitzung Mitte Dezember hatte sich der EZB-Rat darauf verständigt, die geldpolitische Kommunikation zu ändern, falls sich das Wirtschaftswachstum und die Inflation wie erwartet entwickelten.

Entsprechende Aussagen der Währungshüter wurden an den Märkten als Signal gedeutet, dass sich die Notenbank langsam, aber sicher von ihrer extrem lockeren Geldpolitik verabschieden könnte.

Zurückgefahren hat die EZB ihre Wertpapierkäufe zur Konjunktur- und Inflationsbelebung bereits. Wegen der verbesserten Konjunktur gibt sie nur noch 30 Milliarden Euro pro Monat zur Vitalisierung des Marktes aus.

Ein explizites Enddatum für das Programm, das bereits seit März 2015 läuft und inzwischen auf 2,55 Billionen Euro angelegt ist, setzten die Währungshüter bislang nicht.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Ja - nun haben sich alle mit dem EURO wieder eingedeckt . Jetzt geht das Spiel wieder in die andere Richtung - alles kauft CH -Währung - und schwups sind wir in 3 Jahren wieder bei 1:1 -weil noch viel EURO in der SNB- u. EZB- Kiste liegen - so gibt es auf Kosten des notwenigen Devisen - Kaufes des Bürgers und Gewerbetreibenden immer einen satten Gewinn für die Banken und National -Banken - egal ob der EURO steigt oder der Franken fällt oder Umgekehrt . Einzig der Büezer geht leer aus dabei .
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Ja - nun haben sich alle mit dem EURO wieder eingedeckt . Jetzt geht das Spiel wieder in die andere Richtung - alles kauft CH -Währung - und schwups sind wir in 3 Jahren wieder bei 1:1 -weil noch viel EURO in der SNB- u. EZB- Kiste liegen - so gibt es auf Kosten des notwenigen Devisen - Kaufes des Bürgers und Gewerbetreibenden immer einen satten Gewinn für die Banken und National -Banken - egal ob der EURO steigt oder der Franken fällt oder Umgekehrt . Einzig der Büezer geht leer aus dabei .
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