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Einführung der 5G-Technologie Sunrise weibelt für Lockerung der Strahlungswerte

Legende: Audio Sunrise steht vor grossen Herausforderungen abspielen. Laufzeit 1:38 Minuten.
1:38 min, aus Heute um Fünf vom 01.03.2018.
  • Sunrise hat 2017 einen ausserordentlichen Gewinnsprung erzielt.
  • Waren es im Vorjahr noch 87 Millionen, lag der Gewinn dank Antennenverkäufen im letzten Jahr bei 505 Millionen Franken.
  • Der Umsatz sank dagegen um 2,2 Prozent auf 1,85 Milliarden Franken.
  • Weiter vermeldet Sunrise ein Plus von 7,3 Prozent beim Kundenwachstum. Die Kundenbasis umfasse nun 1,59 Millionen Mobilfunk-Abonnenten.

Sunrise, der zweitgrösste Mobilfunkanbieter der Schweiz, hat im vergangenen Jahr über 100'000 zusätzliche Handy-Abos verkaufen können. Der Konzern zeigte sich heute entsprechend zufrieden mit den vorgelegten Zahlen.

Allerdings steht Sunrise derzeit vor grossen Herausforderungen. Die neue 5G-Mobilfunk-Technologie fordert politisches Verhandlungsgeschick. Gleich zwei wegweisende Entscheide werden in den nächsten Wochen fallen.

Im Parlament wird über die Lockerung der Grenzwerte für Mobilfunkantennen beraten. Aus Sicht der Telekomfirmen ist diese notwendig, um 5G schneller und vor allem günstiger einführen zu können. Sunrise versucht – gemeinsam mit Swisscom und Salt – die Parlamentarier von ihrem Anliegen zu überzeugen.

Sunrise passt das Auktionsformat nicht

Harte Konkurrenten sind die Telekomfirmen hingegen wieder, wenn es um die Verteilung der Frequenzen geht, auf welchen 5G baut. Hier werden die Behörden in den nächsten Wochen festlegen, wie diese Frequenzen versteigert werden. Sunrise-Chef Olaf Swantee ist noch nicht zufrieden mit den Spielregeln der Auktion. «Wir glauben, dass dieses Format nicht im Sinne einer wettbewerbsfördernden Frequenzverteilung in der Schweiz ist», sagt er.

Er befürchtet, dass die Swisscom, der grosse Player, bevorzugt wird. In den nächsten Wochen gilt es für Sunrise deshalb, nicht nur Neukunden anzulocken, sondern auch Politiker und Behörden von ihren Anliegen zu überzeugen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    'Waren es im Vorjahr noch 87 Millionen, lag der Gewinn dank Antennenverkäufen im letzten Jahr bei 505 Millionen Franken.' Was macht dann das bisschen Bestrahlung dann schon aus? Wenn es im Max Weber'schen Sinn bei uns, die Verantwortungsethik für Firmen ein Muss wäre, weil wir Menschen es dies immer mehr einforden, das hiesse, dass deren Tun auf die Folgen hin und nicht auf die Gesinnung/ hier ökonomisch auf den Gewinn geprüft würde, dann sähe deren Rechnung ganz anders aus.....
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