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Autobranche im Wandel Elektroautos bleiben in der Schweiz begehrt

Legende:
Entwicklung der 1. Inverkehrssetzungen von 2010 bis 2016 Die Zahl der immatrikulierten Neuwagen hat deutlich zugenommen. Dies gilt insbesondere für die Zahl der Hybrid- und Elektro-Fahrzeuge. Für das Jahr 2016 wurden die Verkaufszahlen Januar bis November verwendet. Bundesamt für Statistik

In wenigen Tagen tritt Donald Trump sein Amt als US-Präsident an. Damit kommen in den USA Autobauer unter Druck. Trump hatte gedroht, für die Autobranche wichtige Subventionen zu streichen. Davon wären auch Elektroautos wie der Tesla betroffen.

Wie sieht es für den Elektro-Automarkt in der Schweiz aus? Fakt ist, auch wenn es hierzulande einen leichten Rückgang bei den Autoverkäufen gab: Elektroautos sind beliebt. Das wird auch in Zukunft so bleiben, denn Konsumenten kaufen, was ihnen gefällt, sagt SRF-Wirtschaftsredaktor Matthias Heim.

Matthias Heim: «Die Zahl der elektrisch angetriebenen Autos dürfte stark zunehmen»

«Reine Elektroautos wie auch Hybridfahrzeuge (mit einem Verbrennungs- und Elektromotor) sind in der Schweiz immer noch Nischenprodukte gemessen an der Anzahl der verkauften Autos mit einem Diesel- oder Benzinmotor (siehe Grafik). Jedoch dürfte der Anteil der elektrisch angetriebenen Autos in den kommenden Jahren doch verhältnismässig stark zunehmen. Zum einen forcieren fast alle grossen Autokonzerne die Entwicklung von Elektroautos. Entsprechend wird sich die Palette an verfügbaren Modellen in den kommenden Monaten und Jahren rasch vergrössern.

Auch die Reichweite – ein wichtiges Kriterium für den Kauf eines Elektrofahrzeugs – verbessern die Autokonzerne laufend, indem die Entwicklung von leistungsfähigen Batterien vorangetrieben wird. Diesen Entwicklungen gegenüber stehen allerdings weiterhin offene Punkte: Die Reichweite wird oft vergrössert indem leistungsfähigere Batterien eingebaut werden. Das verteuert Elektroautos.

Zudem fehlt bislang ein schweizweites Netz an Ladestationen – analog zum Tankstellennetz. Kommt hinzu, dass die Ladesysteme mitunter von Hersteller zu Hersteller variieren.»
Legende: Video Elon Musk – riskanter Milliardenpoker um Tesla abspielen. Laufzeit 8:40 Minuten.
Aus ECO vom 09.01.2017.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Arn (Andreas Arn)
    Die Batterien in einem gut gebauten E-Auto erreichen problemlos 500'000 km. Tesla wird in ihrer Gigafactory 1 in Nevada 2018 50GWh Batterien produzieren und dabei 100% erneuerbare Energie verwenden. Das Lithium kann aus Salzseen in der Gegend gewonnen werden. Die Batterien von Autos werden zum allergrössten Teil recycelt und dienen als Rohstoffquelle für neue Batterien.
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  • Kommentar von Sandro Keller (S.Keller)
    Es ist erschreckend wie viele halb informierte NEIN-Sager hier kommentieren und auch noch meinen sie wissen es am besten da sie ja mal Gallileo und Einstein geschaut haben. Informieren Sie sich richtig, setzen Sie sich hin, brauchen Sie ihre Grundschulmathematik und rechnen Sie es durch! Sie werden zum Schluss kommen dass es Elektrisch die Zukunft ist, ganz egal ob Fliegen oder Fahren!
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  • Kommentar von Tom Duran (Tom Duran)
    Elektrisch bedeutet ja nicht null Emissionen. Vor allem die Batterien sind DAS Problem: kurze Laufzeit und viel Energieverbrauch in der Herstellung und der Entsorgung. So muss zuerst mal das Rohmaterial abgebaut, um dann mittels Schweröltanker um die halbe Welt geschifft zu werden. Das nur um in einem Niedriglohnland die Batterien billig herzustellen. Die verlorenen Energie ist immens! Generatoren, ein kleiner Diesel der die (kleineren) Batterien lädt, oder ein Wasserstoffhybrid wäre idealer.
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