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Wirtschaft Ems-Chemie bricht Umsatz- und Gewinnrekord

Die Ems-Gruppe hat sich 2013 nicht durch die schwächelnde Konjunktur in Europa bremsen lassen: Sie hat erfolgreich neue Geschäftsmöglichkeiten in China genutzt. Umsatz und Gewinn kletterten so auf neue Rekordhöhen.

Die Ems-Gruppe hat im letzten Jahr mit fast 1,9 Milliarden Franken einen neuen Umsatzrekord erreicht. Im Vorjahr waren es mit 1,75 Milliarden Franken noch 7,4 Prozent weniger gewesen.

Gleichzeitig habe der schwache Yen den Umsatz gedrückt, teilte das Unternehmen mit. In Lokalwährungen gerechnet wäre der Umsatz demnach sogar um 8,7 Prozent gestiegen.

Gewinn steigt stärker als Umsatz

Auch den Gewinn vermochte die auf Hochleistungspolymere und Spezialchemikalien ausgerichtete Gruppe zu steigern. Der Betriebsgewinn fiel um 15,4 Prozent höher aus als im Vorjahr und belief sich auf 369 Millionen Franken. Der Reingewinn – nach Steuern – stieg um 18,3 Prozent auf 324 Millionen Franken.

Von jedem Franken, den Ems umgesetzt hat, sind nach Produktions- und Entwicklungskosten und nach Abzug der Abschreibungen fast 20 Rappen übrig geblieben. Im Branchenvergleich ist das sehr viel, wie Ems-Chefin Magdalena Martullo-Blocher an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich aufzeigte.

Expansion in China nicht zulasten der Schweiz

Solche Zahlen und die rasante wirtschaftliche Entwicklung in China bezeichnete Martullo-Blocher als «riesige Chancen». Ems will denn auch weiter in Fabriken und Entwicklungszentren in China investieren – und in den Verkauf.

Der Standort Schweiz scheint durch die Expansion aber nicht in Frage gestellt: Von den 2014 geplanten Investitionen von weltweit rund 50 Millionen Franken werden laut Martullo-Blocher «sicherlich 29 Millionen Franken» in Schweizer Projekte gesteckt.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Verena Eberhard, 5722 Gränichen
    Das Land braucht noch mehr von diesen Blochers. Gradlienig, effizient und ehrlich. Trotzdem, dass Herr Blocher sagt was er denkt, vor allem über die Europapolitik, floriert dieses Unternehmen. Jedoch die Neider und Falschspieler in diesem Land sind neidisch auf seinen Erfolg und darum jeden Tag das Hick Hack auf seine Person. Bedenklich, dass wir so viele Menschen in diesem Land haben, welche weder vor die Nase denken noch einen Weitblick haben für die Zukunft dieses Landes.
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    1. Antwort von Pierluigi Springer, Bern
      Frau Martullo-Blocher hat den Schuttle-Bus für die Arbeiter abgeschafft, - des weiteren werden Mitarbeiter die krank werden durch den Personalapparat fristlos gekündigt. Die Arbeiter sind in den HT-Anlagen extremsten Arbeitsbedingungen ausgesetzt, ohne Tageslicht. Die Staubbelastung in den Anlagen entspricht nicht der SUVA-Norm. Arbeiter die etwas beanstanden werden Mundtot gemacht. Das ist dei Wahrheit.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Mehr solche Unternehmer/innen bräuchte das Land. Dann müssten nicht so viel Unternehmen schliessen oder ihre Produktion in Billiglohnländer verlagert werden.
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    1. Antwort von E.Wagner, Zug
      Wetten dass..., dass das wieder einigen schwer auf dem Magen liegen wird und gegen Blocher blochern werden!!
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