Erneut Millionen-Busse für UBS in USA

Die dunklen Kapitel der Vergangenheit sind für die UBS noch lange nicht Geschichte: In den USA muss sie erneut eine Strafzahlung leisten. Für allfällige Bussen hat die Bank kürzlich über zwei Milliarden Franken auf die Seite gelegt.

UBS Logo in new York

Bildlegende: Die UBS muss erneut eine Busse zahlen: Die Negativschlagzeilen nehmen kein Ende. Keystone/archiv

Die UBS bezahlt für eine einvernehmliche Regelung in den USA erneut 4,6 Millionen Dollar. Die 50 US-Staaten hatten die Bank beschuldigt, beim Handel mit Wertpapieren unqualifizierte Mitarbeiter eingesetzt zu haben.

Die Abteilung Financial Services habe Mitarbeiter, die bei der Börsenaufsicht nicht registriert gewesen waren, Aufträge für den Handel mit Wertpapieren entgegen nehmen lassen, teilte das Büro für Wertschriften von New Jersey mit. Ausserdem sollen die Mitarbeiter nicht genügend kontrolliert worden sein. Die UBS hat ihre Schuld weder zugegeben noch verneint.

Mehrere Rechtsfälle noch offen

Gegen die Bank sind in den USA mehrere Verfahren hängig. Für diese Fälle – welche mit hohen Zahlungen verbunden sind – hatte die Bank zur Jahresmitte mehr als zwei Milliarden Franken an Rückstellungen gebildet.