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Ertragslage verbessern Postfinance will Gebühren erhöhen

  • Postfinance will ihre Ertragslage mit höheren Kunden-Gebühren verbessern.
  • Das Tochterunternehmen der Post plant nach Angaben seines Chefs Aufschläge im Umfang von total gegen 50 Millionen Franken.
  • Das wären im Durchschnitt gegen 20 Franken mehr pro Kunde.
Postfinance-Chef Hansruedi Köng gestikuliert.
Legende: Bittet auch die Kunden zur Kasse: Postfinance-Chef Hansruedi Köng Keystone

«Wir sparen nicht nur beim Personal, wir sehen uns auch gezwungen, Gebührenerhöhungen vorzunehmen», sagt Postfinance-Chef Hansruedi Köng in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger». Auf die Frage, ob die Gebührenerhöhung so viel einbringen soll wie die angekündigten Personalkürzungen – also rund 50 Millionen Franken – sagte er: «Das wird sicherlich in dieser Dimension sein». Postfinance zählt rund 2,5 Millionen Kunden.

Welche Produkte teurer werden, und ob auch die Gratis-Konti davon betroffen sind, sagt Köng nicht. Die genauen Pläne will die Bank «im dritten oder vierten Quartal» bekannt geben.

Keine Dividende

Den Sparkurs von Postfinance zu spüren bekommen soll auch die Eigentümerin, die Post. «Für das laufende Geschäftsjahr und die darauf folgenden Jahre rechne ich damit, dass die Dividende ausfallen wird», so Köng weiter. Man könne nicht Stellen im geplanten Ausmass abbauen und gleichzeitig eine Dividende an den Eigner auszahlen.

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Verena Schär (Emmental)
    Eigentlich beruhigend, dass die PostFinance bei der Hypovergabe und dem ganzen Marktwirtschaftlichen zocken und der Buchgeldvermehrung nicht mitmachen kann. Es war mir nicht ganz geheuer als sie zur AG umgewandelt wurde. Heute sitzen ja die Banker von vor der Finanzkriese bei der PostFinance AG ein u. es ist schon fast logisch , dass auf hohem Niveau gejammert wird. Untersteht Euch einen Grund zu finden die PostFinance zu privatisieren. Darum geht es meiner Ansicht nach. Einsparungen sind nötig.
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  • Kommentar von Raymond Klaus (Ray)
    Auch so eine schön Wetter Firma mit hohen Chefs-Löhnen. Der Kunde macht die Arbeit und die Firma kassiert. Das ist die Zukunft der abzocker Gesellschaft. Dazu gehört auch der Staat im allgemeinen.
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  • Kommentar von Urs Brunner (Ubru)
    Eben genau das ist es was mich so ärgert, da macht man E-Banking (das heisst ich habe die Arbeit bzw. den Zeitaufwand damit) und dann soll man dafür noch Gebühren bezahlen??? Im Klartext: Der Kunde macht die Arbeit die Post sahnt die Gebühren ab!!!
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    1. Antwort von Hans Fürer (Hans F.)
      Mal abwarten, ist ja noch gar nicht bestimmt, ob auch für das E-Banking Gebühren verrechnet werden, so wie das einige Banken bereit handhaben. Und relativ kleine Konten betrifft es vielleicht auch nicht. Schade, dass PostFinance die Katze nicht jetzt schon aus dem Sack lässt und dadurch ihre Kunden sozusagen auf die Folter spannt. Müsste ja wirklich nicht sein!
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    2. Antwort von Jürg Häusermann (Ebenda)
      Die Kontigebühren führt die Post deshalb ein, weil ihr, wie allen Banken, das Zinsdifferenzgeschäft nicht mehr viel einbringt. Es geht also nicht um e-banking sondern schlicht um neue Einkommensquellen.
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    3. Antwort von Raymond Klaus (Ray)
      Es geht darum noch mehr zu verdienen und den Bürger weiter zu melken.
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