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Wirtschaft EU führt Verfahren gegen Google weiter

Hat der Internetkonzern Google seine Marktmacht missbraucht? Die EU-Kommission will Zähne zeigen und den Konzern zwingen, die Regeln in Europa einzuhalten.

Die EU-Kommission wird Medienberichten zufolge das Verfahren gegen Google wegen des Vorwurfs des Missbrauchs der Marktmacht vorantreiben. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager werde die Entscheidung am Mittwoch bekanntgeben, berichteten «Financial Times» und «Dow Jones» am Dienstag.

Mit einem Verfahren in der seit 2010 laufenden Untersuchung würden die EU-Kartellwächter die nächste Stufe in dem Fall angehen. Am Schluss könnte eine Strafe von bis zu sechs Milliarden Euro für den Konzern stehen. Die Brüsseler Behörde prüft insbesondere, ob Google mit seiner Suchmaschine andere Anbieter von Kartendiensten, Shopping- und Reiseangeboten sowie Medieninhalten benachteiligt.

EU-Digitalkommissar Günther Oettinger hatte am Montag gesagt, die EU-Kommission müsse zeigen, dass sie Zähne habe. «Wir müssen die Plattformen, die Suchmaschinen, dazu bringen, gar auch zwingen, dass sie unsere Regeln in Europa beachten.»

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2 Kommentare

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  • Kommentar von m.mitulla, wil
    Hoppla, Europa wird langsam Erwachsen und begehrt auf gegen seinen "grossen Bruder". Ich hoffe sehr, dass dieses Beispiel Schule macht und Europa sich auch für seine Interessen im TTIP stark macht und durchsetzen kann.
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  • Kommentar von Rolf Künzi, Winterthur
    Ich glaube das ist ein sehr wichtiger Schritt. Die Allmacht darf nicht zu sehr bei einem einzigen Halbkontinen oder großen Land liegen. Nur so kann ein fairer Markt entstehen. Sogesehen wird die EU für einmal ein Hoffnungsschimmer für die Schweiz.
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