EU setzt auf Wirtschaft in Südostasien

Die südostasiatische Staatengemeinschaft Asean und die EU wollen wirtschaftlich enger zusammenarbeiten. Darauf einigten sich beide Seiten am Gipfel in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur.

Die Aussenminister beim Gruppenfoto vor der Konferenz vor dem Logo des Gipfeltreffens in Kuala Lumpur

Bildlegende: Die EU und die Asean-Staaten wollen wirtschaftlich näher zusammenrücken. Keystone

Die südostasiatische Staatengemeinschaft Asean und die Europäische Union wollen nicht nur ihre Wirtschaftsbeziehungen vertiefen. Sie fassen auch ein Freihandelsabkommen zwischen den beiden Regionen ins Auge.

Neue Investitionen vorgeschlagen

Die Minister der zehn Asean-Staaten und die EU-Handelskommissarin seien erfreut über die wachsende Dynamik der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, hiess es in einer gemeinsamen Erklärung. Diese trage dazu bei, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Regionen zu vertiefen. Die EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström und die Wirtschaftsminister der zehn Asean-Staaten empfahlen ein neues Handels- und Investitionsprogramm.

Hauptziel des Asean-Gipfels in Kuala Lumpur ist es, eine Wirtschaftsunion in Südostasien vorzubereiten. Zu den Asean-Staaten gehören Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam.