Exporte stocken, Importe gehen zurück

Die Schweizer Uhren- und Schmuckbranche hat im Mai rund 6 Prozent mehr Exporte verzeichnet. Einbrüche hinnehmen mussten dagegen die Maschinen- und Elektro- sowie die chemische Industrie.

Uhren mit Schweizerkreuz.

Bildlegende: Im Mai wurden über 6 Prozent mehr Uhren und Schmuck ins Ausland exportiert. Reuters

Die Exporte haben sich im Mai je nach Branche ganz unterschiedlich entwickelt. Insgesamt blieben die Ausfuhren nahezu konstant. Die Importe gingen im Vorjahresvergleich um 5 Prozent zurück.

Die Handelsbilanz zeigt bei Ausfuhren von rund 17,25 Milliarden und Importen von rund 14,47 Milliarden Franken einen Überschuss von 2,8 Milliarden Franken, wie die Eidgenössische Zollverwaltung EZV mitteilte.

Die Hälfte der Branchen konnte mehr exportieren, die andere hingegen musste Einbrüche hinnehmen, darunter auch die beiden umsatzgrössten Industriezweige.

Die chemisch-pharmazeutische Industrie weist einen Rückgang aus von 1,9 Prozent, die Maschinen- und Elektroindustrie einen Rückgang von 3 Prozent. Die Bijouterien und Juwelierwaren legten beim Export dagegen um 6,3 Prozent zu.

Nach Ländern betrachtet stieg die Nachfrage aus China (+8 Prozent), den USA (+7 Prozent) und dem Vereinigten Königreich (+12 Prozent). Hingegen waren Schweizer Produkte in Brasilien weniger gefragt (-18 Prozent).