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Wirtschaft Exportrückgang um 5,2 Prozent

Die Schwäche des Schweizer Aussenhandels hat sich im dritten Quartal verstärkt. Die Exporte sanken um 5,2 Prozent. Betroffen sind insbesondere die Maschinen-, Elektronik- und Metallindustrie. Aber auch die Uhrenindustrie steht zunehmend unter Druck und verzeichnet den stärksten Rückgang seit 2009.

Die Stärke des Schweizer Frankens drückt auf die Aussenhandelszahlen im dritten Quartal. Die Exporte sanken gegenüber der Vorjahresperiode um 5,2 Prozent auf 49,2 Milliarden Franken. Am stärksten traf es die Maschinen- und Elektronikindustrie sowie die Papier- und Grafische Industrie mit einem Minus von je rund 9 Prozent. Die Uhrenindustrie verzeichnete mit einem Minus von 6,5 Prozent gar den stärksten Exportrückgang seit 2009.

Deutlich weniger Exporte nach Asien

Am stärksten liessen laut der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) Warenexporte nach Asien nach. Im zweitgrössten Markt für Schweizer Exportgüter sank die Nachfrage im dritten Quartal um 8 Prozent. Als positive Ausnahmen stieg der Güterverkauf in die USA um 4 Prozent und jener nach Ozeanien um 1 Prozent.

Selbst in den USA einen schweren Stand hat derzeit jedoch die Schweizer Uhrenindustrie. Auch im September waren ihre Exporte sowohl nach Nordamerika, als auch nach Asien stark rückläufig. Eine Ausnahme bildete dabei einzig Japan. Damit reichten auch die Exportsteigerungen auf den grössten europäischen Märkten nicht aus, allein im September einen Rückgang um real 9,9 Prozent auszugleichen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Die grossen Firmen sollen nur noch mit Schweizer-Mitarbeitern weiter machen dürfen. Wir werden die Wirtschaft wohl etwas abspecken müssen und wieder der Landesgrösse und -Kapazität anpassen. Vielen Migranten passt es nicht in der Schweiz und sie wollen sich nicht integrieren, die könnten doch wenigstens zurückgehen. Die Schweiz soll sich nicht anpassen, sondern gesund entwickeln.
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  • Kommentar von Niklaus Bächler (parteilos!!)
    Es scheint, dass die ganz grosse Party vorbei ist & wir uns auf magerere Jahre einzustellen haben. Trotzdem, die Ursache sind vielfältig & wir müssen uns wohl eingestehen, dass wir Rückschläge zu verkraften haben. Dieses Land stand & steht immer auf der Sonnenseite und den erfolgsverwöhnten Bürgern tut es auch mal gut zu spüren, wenn man etwas «beissen» muss. Und genau deshalb muss das neue Parlament eine wirtschaftsfreundliche, offene Politik verfolgen. Ob das in dieser Konstellation gelingt?
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    1. Antwort von Beat Gurzeler (B.Gurzeler)
      Jo wa da wäre ich nie darauf gekommen.
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