Zum Inhalt springen

Wirtschaft Fachkräftemangel Ade – wenn über 65jährige weiter arbeiten

Gehen Rentner in Pension, ist das für die Wirtschaft ein Problem. Ihr Wissen geht verloren. Dieser Fachkräftemangel wird entschärft, wenn Schweizer nach dem 65. Geburtstag weiter arbeiten. In den letzten Jahren war dies zunehmend der Fall.

Legende: Video Mehr erwerbstätige Rentner abspielen. Laufzeit 1:26 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 11.05.2013.

Die Wirtschaft steht angesichts der demographischen Veränderungen vor einem grossen Problem: Gehen Rentner in Pension, geht Fachwissen verloren.

Dieses Problem dürfte sich in den nächsten Jahren verschärfen. Unter anderem, weil geburtenstarke Jahrgänge ins Rentenalter kommen. Entsprechend gross wird die Lücke auf dem Arbeitsmarkt sein.

Arbeitssituation nach Pensionierung neu regeln

Das Knowhow der Rentner ist gefragt. So arbeiten immer mehr über das Pensionsalter hinaus, wie Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen. Haben 2010 noch 9,5 Prozent der über 65jährigen Schweizer gearbeitet,  waren es 2011 10,2 Prozent  und 2012 schon 10,7 Prozent.

Allerdings müsse die Arbeitssituation von Rentnern neu geregelt werden, mahnen Experten. «Beide Parteien – Arbeitnehmer und Arbeitgeber – müssen mit der Pensionierung einen Schlussstrich ziehen und neu verhandeln», erklärt Martina Zölch, Institutsleiterin der Hochschule für Wirtschaft in Olten, der «Tagesschau». So würden die Erwartungen auf beiden Seiten geklärt. Und nur so könne es gelingen, ein gewinnbringendes Verhältnis zu schaffen.

10 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Hans-Peter Korn, Mellingen
    Im Video gezeigt wird als Beispiel ein 68-jähriger der als Medikamentenkurier arbeitet. Interessant: Ist das eine typische FACHKRAFT an welchen es uns mangelt?? Für mich ist das eher die Ausbeutung alter Menschen via Hilfsarbeiten - und eine Kukurrenzierung junger Menschen, die solche Arbeiten als Nebenjob neben dem Studium viel nötiger hätten - aber selten finden ...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von S. Sachser, Basel
    Es gäbe genügend Fachkräfte, würde man Sie frühzeitig Ausbilden. Arbeiten die Alten, haben die Jungen keinen Job und es werden trotzdem keine ausgebildet. das problem liegt bei der Management schule. Man lernt nur Geizig zu sein, aber man lernt nicht die nachfolge vernünftig zu Regeln. Im Fall Pflegepersonal ist die Schweiz ganz selber schuld. Wir hätten 10'000 Pflegepersonen mehr, könnte man ohne Maturabschluss eine Ausbildung zum Pflegefachmann absolvieren. Der Stein liegt beim Ausbildungsdep.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von ed dante, zürich
    einen solchen Job gibt man lieber einem Ausländer, die sind billiger , darum auch die Arbeitslosigkeit von Schweizer Fachkräften, dieser Artikel ist ein Ohrfeige für jeden Schweizer der über 50 ist und sich einen Job sucht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Marlies Artho, Schmerikon
      ed.dante Sorry! wollte dies nicht als Ohrfeige weiter geben. Aber dies ist eben ein problem der heutigen Wirtschaft weil es viele Geschäfte schwer haben mit all den Abgaben und Vorschriften, die eine Firma mit Verantwortung hat möchte auch diese ein Gewinn. Selber bin ich Teilzeitange., desshalb ist dies eine Abwechslung. Aber ich verstehe was Sie sagen möchten, hoffe für Sie wenn es so ist , dass Sie einen Jop finden. Es sollte doch die Regel sein, Bevorzugung der arbeitswilligen Schweizer.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von ed dante, zürich
      @ Marlies Artho , ich habe einen Job aber es gibt Kollegen von mir die haben keinen und solange es das PFK gibt werden sie auch keinen bekommen, die Gier der Unternehmer ist zu gross und unsere Politiker sitzen bei denen in den Verwaltungsräten.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen