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Wirtschaft Fragen zum Lohn? Rufen Sie in Polen an

Die UBS plant 60 bis 80 von insgesamt 450 Stellen in der Personaldienstleistung nach Polen zu verlagern. Neu sollen die Lohnabrechnungen der UBS-Mitarbeiter in Krakau verwaltet werden.

Kommt die Lohnabrechnung der UBS-Mitarbeiter bald aus Polen. Die Grossbank plant einen Teil seiner Personalabteilung nach Krakau zu verlegen. Betroffen ist vor allem der Hauptsitz der Grossbank in Zürich. Zwischen 60 und 80 von insgesamt 450 Stellen sollen verschoben werden.

UBS in Zürich.
Legende: Verschwindet die Personalabteilung der UBS bald nach Polen? Keystone

Noch sei das Vorhaben nicht definitiv beschlossen, sagte ein UBS-Sprecher. Die Bank wolle aber ihren Dienstleistungsknotenpunkt im polnischen Krakau ausbauen. Der Sprecher bestätigte damit entsprechende Informationen des Online-Finanznachrichtenportals «Inside Paradeplatz».

Die Verlagerung der UBS-Stellen ist schon ab Ende 2013 geplant.

Osteuropa wird immer attraktiver

Polen hat sich quasi auf das Outsourcing spezialisiert. Unternehmen werden gezielt angegangen. Ein hohes Bildungsniveau bei geringen Lohnkosten lockte schon Roche oder Credit Suisse nach Polen. Auch die UBS hat bereits vor Jahren ein eigenes Backoffice eröffnet.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Nach dem wir euch (UBS) mit unseren Steuergeldern gerettet hatten, treibt ihr noch mehr outsourceing??? Das geht wohl gar nicht, weitere Arbeitsplaetze in der Schweiz abzubauen, nach dem wir euch gerettet hatten, und eure Boni und Co. schlucken mussten, dass geht nun zu weit. Zudem sind Personal Daten sehr sensibel, und in Polen gibt es ein anderes Datenschutz Gesetzt, nicht so wie bei uns in der Schweiz. Ich Persoenlich bin sehr Enteuscht von der UBS Fuehrung, so eine Entscheidung zu treffen...
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  • Kommentar von Kari Huber, Surin
    Die Amis habens dann auch leichter, die Namen von UBS-Mitarbeitern herauszufinden, die sie an den Galgen bringen wollen.
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  • Kommentar von M. Steiner, ZRH
    ...ist doch echt unglaublich, oder? Kassen wir uns von Wirtschaftverbänden noch etwas mehr Angst einflössen, dann kommt bald auch unser Totenschein aus Polen, oder Irland, oder China, oder Indien.
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