Zum Inhalt springen

Wirtschaft Frankenstärke: Axpo verliert 1,2 Milliarden an Wert

Der Energiekonzern Axpo veranlasst weitere Abschreibungen. Er berichtigt den Wert der eigenen Kraftwerke im In- und Ausland sowie der Energiebezugsverträge um 1,2 Milliarden Franken. Der Grund sind die tiefen Grosshandelspreise für Strom in Europa und der starke Franken.

Legende: Video Wertberichtigungen bei der Axpo abspielen. Laufzeit 1:31 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 14.09.2015.

Der Energiekonzern Axpo sieht sich zu weiteren Abschreibungen veranlasst. Die Wertberichtigungen im laufenden Geschäftsjahr belaufen sich auf 1,2 Milliarden Franken.

Umsatzeinbruch von 15 Prozent erwartet

In den Büchern korrigiert wird einerseits der Wert der eigenen Kraftwerke im In- und Ausland, anderseits aber auch der Wert der Energiebezugsverträge mit französischen Atomkraftwerken.

Da sich der Schweizer Grosshandelspreis für Strom aus dem deutschen Börsenpreis und dem aktuellen Euro-Franken-Wechselkurs ableite, schlage der zu erwartende Umsatzeinbruch unmittelbar auf den Wert des Kraftwerksparks durch, schreibt Axpo in einem Communiqué.

Demnach geht die Axpo derzeit im laufenden Geschäftsjahr von einem Umsatzeinbruch von 15 Prozent aus. Das Unternehmensergebnis der Axpo wird aufgrund der Abschreibungen negativ ausfallen.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Viele Unternehmen auf dieser Welt wären froh, wenn sie eine starke Währung hätten. Ich finde das Wehklagen der Energiewirtschaft unpassend, insbesondere wenn ich mir die stolzen Gehälter und Boni der Chefs anschaue... Dieser Bericht, sowie auch ähnliche sollen "den kleinen Mann" darauf vorbereiten, dass saftige Preiserhöhungen ins Haus stehen. Im Hinblick solcher und ähnlicher Meldungen wird der Widerstand gegen die nächste Preiserhöhung klein bleiben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen