Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Wirtschaft Frankreich übernimmt 20 Prozent an Alstom

Im Ringen um Alstom favorisiert die französische Regierung das Angebot des US-Konzerns General Electric. Zugleich will der Staat selber mit 20 Prozent im Unternehmen einsteigen.

Alstom-Logo.
Legende: Die Angebote von Siemens und Mitsubishi Heavy sowie von General Electric wurden beide abgelehnt. Keystone

Der Staat will mit 20 Prozent im Unternehmen einsteigen. Frankreich werde damit grösster Anteilseigner. Das gab Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg in Paris bekannt.

Werde Frankreichs Einstieg bei Alstom nicht akzeptiert, werde die Regierung das GE-Angebot blockieren, sagte der Minister. Die Regierung hatte im Lauf der Verhandlungen für sich ein Veto-Recht verankert.

Derzeit bemühen sich die deutsch-japanischen Partner von Siemens/Mitsubishi sowie Konkurrent GE um eine Übernahme des Energiegeschäfts von Alstom. Der Münchner Siemens-Konzern hatte es vor allem auf das Geschäft mit Gasturbinen abgesehen. Das Siemens-Angebot werde auch wegen Beschränkungen durch die Europäische Union abgelehnt, sagte Montebourg.

Der Minister kündigte nun an, im Energiebereich solle eine gleichberechtigte Partnerschaft mit GE geschaffen werden. Er sprach von einer Kooperation mit jeweils 50 Prozent von Alstom und GE.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von A. Walser , Basel
    Wie uns die Vergangenheit beweist, konnte sich noch nie eine französische Firma unter der Führung des Staates Frankreich im Wettbewerb langfristig behaupten. Daher, Hände weg von einem französischen Staatsbetrieb. Ein Deal mit der Heirat "USA-Shareholder GE und dem Staat Frankreich" wäre der Supergau wie Fisch und Vogel! der Gewinner wäre dann der Dritte: Konkurrent Siemens.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hans Knecht , Torny
      A. Walser, Alstom-GE könnte durch aus fintionieren, siehe CFM International. Für Alstom könnte dies bedeuten, dass der Staat blos Shareholder ist und operativ aber die Amerikander das sagen hätten. Innerhalb Alstoms würde sich dann die Engländer-Lobby freuen, die Franzosen-Lobby die Faust im Sack machen und die Deutsche-Lobby zu Siemens gehen. Interessant wäre es zu sehen ob sie sich im High-end-Bereich halten werden oder ins Low-Tech-Segment absteigen werden.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Roli Bolli , Dübi
    Die Französische Industrie liegt am Boden! Schuld ist die Regierung!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen