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Führungswechsel bei Stadler Peter Spuhler springt als CEO ein

  • Der bisherige CEO Thomas Ahlburg tritt wegen Differenzen bei der Weiterentwicklung des Zugherstellers Stadler ab.
  • Bis zur Ernennung eines Nachfolgers übernimmt VR-Präsident Peter Spuhler zusätzlich das Amt des Konzernchefs.
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Aus dem Archiv: Spuhler gibt Chefposten ab
Aus Tagesschau vom 20.09.2017.
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Ahlburg hatte das Amt per 1. Januar 2018 von Spuhler übernommen, der sich in den Verwaltungsrat zurückzog. Nun ergaben sich zwischen VR und CEO «Differenzen hinsichtlich der strategischen und organisatorischen Weiterentwicklung von Stadler», wie das Unternehmen mitteilte. Worin diese bestanden, konkretisierte Stadler nicht.

Das Arbeitsverhältnis werde «einvernehmlich» aufgelöst, hiess es weiter. Ahlburg wolle künftig als selbstständiger Unternehmer tätig sein, stehe dem Unternehmen aber noch bis Ende Jahr als Senior Advisor zur Verfügung.

«Obwohl wir nicht immer gleicher Meinung waren, habe ich Thomas als leidenschaftlichen und pragmatischen CEO kennen- und schätzen gelernt», wurde Spuhler in der Mitteilung zitiert. Vor seiner Ernennung zum CEO der gesamten Stadler-Gruppe war Ahlburg als Chef von Stadler Bussnang tätig gewesen.

Gemäss Stadler hat Ahlburg in seinen knapp zweieinhalb Jahren als CEO die weitere Internationalisierung und den «signifikanten Kapazitätsausbau des Unternehmens» vorangetrieben, welche im erfolgreichen Börsengang im April 2019 mündete.

2020-Prognosen gestrichen

Weiter äusserte sich die Gruppe über die Auswirkungen der Coronakrise auf das Geschäft. Bislang seien diese relativ gering, hiess es. Die künftigen Folgen seien zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nur schwer abschätzbar. Daher streicht Stadler die bislang geltenden Finanzziele für das laufende Jahr.

Die Gruppe hatte sich Anfang März zum Ziel gesetzt, den Umsatz im Jahr 2020 auf 3.5 Milliarden Franken zu steigern nach 3.2 Milliarden im Jahr davor. Dabei wollte man eine Betriebsgewinn-Marge von mindestens 6 Prozent erreichen.

SRF 4 News, 21.5.2020, 20:00;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Deutschland hat vor ein paar Jahren eine Bahn Flughafenverbindung vom Tisch gewischt, es ging um den Transrapit. Hätte 3 Milliarden gekostet. Hatte keine Change. Jetzt sprechen sie über die 120 Fache Menge die sie sich Neuverschulden. Ich glaube die allermeisten wissen nicht was Geld ist. Zuerst ist es ein Tauschmittel, dann ein Wertaufbewahrungsmittel und nun leider fast nur noch ein Geldvermehrungsmittel. Na ja. So wird es nicht funktionieren, von der gesunden Motivation rede ich mal nicht.
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