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Wirtschaft Gas aus Strom: Die Quadratur des Kreises gelingt

Die Energiewende wird uns früher oder später erreichen – egal, was die Politik bestimmt. Dessen sind sich die Stromkonzerne bewusst. In Solothurn wird an der zukünftigen Energiegewinnung getüftelt. Mit Erfolg.

Legende: Video Speicherbarer Ökostrom abspielen. Laufzeit 1:39 Minuten.
Aus Tagesschau vom 09.04.2016.

Der Ausstieg aus der Atomenergie ist zwar zeitlich nicht mehr so absehbar wie auch schon. Früher oder später dürfte er aber kommen. Die grossen Stromkonzerne Axpo und Alpiq feilschen mit der Politik über die Laufzeiten ihrer AKW.

Solar- und Windanlagen produzieren sauberen Strom. Ihr Problem: Der Strom wird nicht immer dann produziert, wenn wir ihn brauchen. Und die Speicherung ist derzeit schlecht gelöst. Doch ein Ausweg scheint in Sicht.

Solarzellen unter strahlender Sonne
Legende: Solarstrom gilt zwar als grün, wird aber nicht unbedingt dann produziert, wenn wir ihn am meisten brauchen. Keystone

Im Sommer produzieren – im Winter verbrauchen

Die Regio Energie Solothurn betreibt ein neues Energiewerk, dessen Kernstück es ermöglicht, erneuerbare Energie zu speichern. Die Elektrolyse-Anlage wandelt Strom aus Wind- oder Solaranlagen in Wasserstoff um. Dieser kann zwischengelagert werden und später dem landesweiten Gasnetz beigemischt werden.

Felix Strässle, Direktor des Unternehmens, erklärt, dass sich beispielsweise damit die im Sommer produzierte Solarenergie in Gasform speichern lässt. Im Winter wiederum – wenn wir mehr Energie brauchen – kann das Gas verbraucht werden. So beispielsweise für den Antrieb von Stromgeneratoren im landesweiten Gasnetz für Heizungen oder für den Antrieb von Gas-Fahrzeugen.

Bund beobachtet Entwicklung der Technologie

Auch der Bund beobachtet die so genannte «Power to Gas»-Technologie aufmerksam. Walter Steinmann, Direktor vom Bundesamt für Energie, meint: «Ob sich diese Technologie schweizweit, europaweit durchsetzt, das wissen wir noch nicht. Es wird in den nächsten Jahren ein Wettlauf sein, welche Technologie am besten und kostengünstigsten ist.»

Das Hybridwerk in Solothurn speichert derzeit erst zwei Prozent Sonnenenergie. Der nächste Schritt ist aber bereits angedacht. Eine neue Anlage soll in den nächsten Jahren Ökostrom unbeschränkt zur Verfügung stellen.

Auch die Technische Hochschule Rapperswil (SG) forscht an der Umwandlung von Strom in Gas. Mehr über die dortige «Power to Gas»-Entwicklung lesen Sie hier.

64 Kommentare

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  • Kommentar von N. Schmid (Schmid)
    Erneuerbare Energien sind übrigens erheblich zuverlässiger, günstiger und können viel schneller gebaut werden als neue AKW. Der Neubau des AKW in England wird mit über 100 Mrd € subventioniert: http://www.tagesschau.de/ausland/stromanbieter-101.html Alleine mit Windenergie kann europaweit weit mehr Strom produziert werden, als überhaupt verbraucht werden kann (EEA) - von Solarenergie ganz zu schweigen. Die Speicherreserven der Europäischen Stauseen sind zudem grösser als der Speicherbedarf.
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    1. Antwort von Jean-Phillippe Ducrey (Jean-Phillippe Ducrey)
      Die Deutschen WKA und PVA kosten pro Jahr(!) über 30 Milliarden an Subventionen. So kurz in Sachen Effizienz (bzw. "günstiger produzieren"): Die alte Turbine des KKW Gösgen (Leistung 900MW) produzierte pro Jahr Jahren gut 7800GWh Strom und das 35 Jahre lang. Kumulierte Kosten pro kWh (inkl. Abfall etc.): 8 Rp. Die Vestas V47 (Leistung 660MW) auf dem Mt. Crosin produzierte pro Jahr 1GWh(!) Strom und musste nach 13 Jahren ersetzt werden. Kosten pro kWh: 36 Rappen.
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    2. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Zwischen 1970 und 2012 ist Braunkohle, Steinkohle und Atomenergie in Deutschland mit über 600 Mrd € subventioniert worden. Erneuerbare Energien haben demgegenüber lediglich 67 Mrd € erhalten - letztes Jahr allerdings bereits 35% des Strombedarfs gedeckt. Selbst in China, welches den Neubau von AKW mit Abstand am stärksten subventioniert, hat die Wind- inzwischen die Atomstromproduktion überholt, weil neue AKW selbst wenn die Rückbau- und Endlagerkosten ignoriert werden, schlicht zu teuer sind.
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    3. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Die WKA und PV "kosten" nicht einfach so 30 Mia. Deutschland hat sich entschieden diese Anlagen entsprechend zu stützen aber es wurde bereits erkannt dass hier des "Guten" zuviel gemacht wurde und es wird bereits reduziert und weiter reduziert werden. Das ändert nichts an der Tatsache dass sich diese Technologien durchsetzen. Die PV in der CH wird voraussichtlich in ca. 10 - 15 Jahren ohne Subventionen weiter wachsen.
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    4. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Für die nie gebauten AKW Graben und Kaiseraugst sind die Schweizer Steuerzahler ungefragt gezwungen worden 577 Millionen Franken zu zahlen, obwohl damit keine einzige kWh produziert worden ist (d.h. die kWh hat bei diesen beiden AKW umgerechnet unendlich viele Franken gekostet.) Gemäss KEV-Geschäftsbericht hat Windenergie im Jahr 2014 für tatsächlich produzierten, unabhängigen Strom gerade mal 7 Mio Franken erhalten - nicht aber von den Steuerzahlern, sondern von den Stromkonsumenten.
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    5. Antwort von Jean-Phillippe Ducrey (Jean-Phillippe Ducrey)
      @ Schmid: Sie reden die Zahlen schön, indem Sie nur die geleisteten Direktzahlungen erwähnen. Doch wer für Strom, der für 1.8 Milliarden verkauft wird, 32 Milliarden zahlt (pro Jahr), subventioniert diesen Strom de facto mit 30 Milliarden und wer nochmals über 100 Millionen pro Jahr zahlt, damit Windräder zwecks Netzstabilität keinen Strom produzieren, der subventioniert mit 100 Millionen. Weiter muss die Kohle dank Energiewende wieder vermehrt subventioniert werden, direkt oder indirekt.
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    6. Antwort von Jean-Phillippe Ducrey (Jean-Phillippe Ducrey)
      @Reuteler: PV-Anlagen brauchen Ersatz, wenn die Sonne nicht scheint. Dieser Ersatz, er muss ja unabhängig von externen Einflüssen funktionieren, ist sehr effizient, hat aber den Nachteil, dass er träge ist. Würden die Anbieter von Ökostrom nun die effektiven Kosten tragen müssen, die sie verursachen, wenn sie bei Schlechtwetter auf diese Ersatzanlage zurückgreifen (Verursacherprinzip), dann wäre die Frage lediglich die, warum man überhaupt WKA und PVA betreibt, wenn der Ersatz effizienter ist.
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    7. Antwort von Jean-Phillippe Ducrey (Jean-Phillippe Ducrey)
      @ Schmid: Die KEV ist eine Steuer (Hettich/Walther Uni HSG 2011). Windradbetreiber kassieren 21 Rappen pro kWh, obwohl der Strom auf dem Markt mal knapp 5 Rappen wert hat und obwohl der Strom vielfach (Netzstabilität) an der nächsten Umspannstelle schlichtweg vernichtet wird. Dass nur sowenig WKA-KEV ausbezahlt wurde, liegt daran, dass die Bevölkerung keine Verspargelung der Landschaft, dafür eine sichere Stromversorgung und eine intakte Natur will und man sich gegen neue WKA-Projekte wehrt.
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    8. Antwort von Jean-Phillippe Ducrey (Jean-Phillippe Ducrey)
      @ Schmid: Bei plötzlichem Sonnenschein oder Wind vernichten die Kehrichtanlagen (KVA) Energie (zwecks Netzstabilität). Dafür erhalten sie KEV Gelder. Sprich der Schweizer Haushalt zahlt 3 mal für denselben Strom: Mit Abfallgebühren für die Produktion von Strom in den KVA, mit der KEV die Vernichtung desselben und ebenfalls mit der KEV den Strom der WKA oder PVA, die dazu führen, dass die KVA den Strom vernichten muss. Seldwyla? Nein, Energiewende! Kostet uns 1 Milliarde pro Jahr! Weitere Fragen?
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    9. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Abgesehen davon, dass PV- und Windkraftanlagen automatisch runterregeln, falls eine gewisse Netzspannung oder Netzfrequenz überschritten wird: Zum Beispiel sind gemäss dem Netzbetreiber in Texas (ERCOT), die Reserveleistungskosten pro kWh für Wind- und Solarkraft tiefer als für konventionelle Kraftwerke, weil beim ungeplanten Ausfall eines konventionellen Kraftwerks jeweils ein viel grösserer Leistungsausfall in viel kürzerer Zeit bewältigt werden muss. Warum lügen Sie Herr Ducrey?
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    10. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Hr. Ducrey nicht jeder Ersatz für Schlechtwetter ist träge. Instabilitäten im Netz gibt es auch durch Verbraucher. DIe EW's steuern heute die Heisswassererzeuger in Privathaushalten immer noch mit FOkus auf Verbrauch von in der Nacht nicht benötigten nuklear erzeugten Strom. Meines Wissens wären die EW's frei diese Politik zu ändern. Sie könnten damit das heisse Wasser erst noch näher am Verbrauch, ,d.h. primär tagsüber, erzeugen lassen und die mit PV erzeugte Energie direkter verbrauchen.
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    11. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Stimmt Herr Reuteler die EWs könnten das. Sie tun es aber (noch) nicht, weil trotz grossen Mengen an Solarstrom vor allem im Süddeutschennetz, der Tagesstrombedarf immer noch höher ist, als der Nachtstrombedarf. D.h. die konventionellen Kraftwerke produzieren am Tag meistens immer noch mehr Strom als während der Nacht. Auch das lässt sich mit einem Internetklick sofort überprüfen und trotzdem wird unermüdlich das Gegenteil behauptet und von vielen Journalisten für bare Münze übernommen.
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    12. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Ok, Hr. Schmid hier sind wir uns offenbar einig. Ich weiss nur nicht wer unermüdlich das Gegenteil behauptet, einmal von Hrn. Ducrey und seinen immer weniger werdenden Kollegen abgesehen. Aber halten wir das mal fest: Wir sehen dass es noch einen satten Ausbau an PV verträgt ausgehend vom jetzigen Stand in der CH bis die Speicher- Wasserkraftwerke beginnen müssen in den Morgen- und Abendstunden mehr zu produzieren als in der Mittagesspitze, weil die PV einen Mittags - Produktions-Höhepunkt hat.
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  • Kommentar von N. Schmid (Schmid)
    Der im Artikel suggerierte Bedarf für saisonale Speicher ist zudem Blödsinn: Denn falls erneuerbare Energien ernsthaft ausgebaut werden, wird Windkraft mindestens so stark ausgebaut werden wie Solarenergie und im Winter wird nun mal immer mehr Windenergie produziert. Bereits 2011 hat die Schweiz 150% so viel Strom importiert und exportiert (BFE), wie sie selbst verbraucht hat. Wenn sie das 2011 mit konventionellen Strom kann, kann sie das 2050 offensichtlich auch mit Windstrom.
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    1. Antwort von Jean-Phillippe Ducrey (Jean-Phillippe Ducrey)
      Sie übersehen, dass das de facto nicht vorhandene Windpotential in der Schweiz keine ökonomische Produktion von Windenergie zulässt. Zumal die unsinnige Installation von Windkraftanlagen pro Anlage gut 2 Mio. mehr kostet als in Norddeutschland oder Dänemark (wo ein ganz anderes Potential herrscht). Als letztes sei erwähnt, dass es gar keine Anlagen auf dem Markt gibt, die aus dem geringen Windpotential der Schweiz irgendwie eine wirtschaftlich vernünftige Menge Strom herausbekommen.
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    2. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Abgesehen davon, dass die Schweiz 10% des Strombedarfs mit Windenergie aus der Schweiz decken kann: Sie übersehen, dass die Schweiz bereits 2011 150% so viel Strom importiert, wie sie selbst verbraucht hat. Wenn die Schweiz 2011 mehr konventionellen Strom importieren kann, als sie selbst verbraucht, kann sie im Jahr 2050 erst recht mehr Windstrom importieren, als sie verbrauchen kann. Den Übertragungsleitungen ist es egal, ob sie konventionellen Strom oder erneuerbaren Strom übertragen.
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    3. Antwort von Jean-Phillippe Ducrey (Jean-Phillippe Ducrey)
      Tja Herr Schmid, wieder behaupten Sie unwahre Sachen. Zu gewissen Jahreszeiten exportiert die Schweiz Strom, zu anderen Jahreszeiten muss die Schweiz Strom importieren. Unter dem Strich bleibt ein kleines Minus zu Lasten der Schweiz. Die Schweiz kann niemals 10% ihres Strombedarfs mit Windenergie decken, auch wenn man das ganze Land zuspargelt, Tausende von Bürgern krank macht, Fledermäuse ausrottet und Vögel killt.
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    4. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Die Schweiz hat 2014 57,5 Mrd kWh verbraucht und 69,9 Mrd kWh erzeugt (BFE). Im Gegensatz zu AKW, welche z.T. über ein Jahr ungeplant ausfallen (z.B. Beznau I), produzieren Windkraftanlagen übrigens immer mehr Strom im Winter. Dänemark deckt bereits 43% des Strombedarfs mit Windenergie, wobei es der dortigen Bevölkerung, Fledermäusen und Vögeln sehr gut geht. Warum lügen Sie Herr Ducrey?
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    5. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Das Problem mit der Speicherung ist nicht das Volumen oder die Kapazität oder die momentan verfügbare Leistung, hierin hat Hr. Schmid sicher recht, da ist genug vorhanden. Ein Problem ist dass nur ein sehr geringer Anteil dieser Speicher mit Überschuss zügig aufgefüllt werden kann (Pumpspeicher), und das 2-te Problem ist paradoxerweise der geringe Bedarf, denn deshalb muss Wasser über vergleichsweise lange Zeiträume ungenutzt bleiben, was diese Speicherwerke weniger wirtschaftlich macht.
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    6. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Die Schweiz hat genügend Pumpleistung. Abgesehen davon, dass die Pumpleistung momentan auf rund 60% des mittleren Strombedarfs erhöht wird: Der Niedertarif ist heute während der Nacht - zukünftig kann er in den Tag verschoben werden und so den Tagesstrombedarf wesentlich erhöhen. Zudem ist die Koppelleistung zu den Nachbarländern rund doppelt so hoch wie der mittlere Leistungsbedarf. Zudem regeln PV-Anlagen in seltenen Notfällen automatisch runter und verbrauchen dafür nicht einmal Bremsbeläge.
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    7. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Die Schweizer Stauseen haben seit jeher einen geringen Ausnutzungsgrad. Die Turbinenleistung wurde bewusst überdimensioniert, um in Spitzenbedarfszeiten in Mitteleuropa ausserordentlich viel Leistung zur Verfügung zu stellen. Dieser geringe Ausnutzungsgrad ist übrigens nicht kostenrelevant, da die meisten Stauseen längst amortisiert sind und die Wasserzinsen nur dann anfallen, wenn auch Strom produziert wird.
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    8. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Hr. Schmid bei Ihrer einfachen Arithmetik ist Ihnen offenbar entgangen dass die Frage ob eine Anlage amortisiert ist oder nicht bei wirtschaftlichen Nutzenbetrachtungen normal keine Rolle spielt. Es ist doch gängige Praxis dass eine aus welchen Gründen auch immer vielleicht in der Zukunft notwendige Ersatzinvestition bei der Kalkulation der Kosten konservativ eingerechnet wird. Mit andern Worten der Umsatz der mit so einer Anlage pro Zeiteinheit gemacht wird spielt halt doch eine grosse Rolle.
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  • Kommentar von N. Schmid (Schmid)
    Neue, zusätzliche Speicher sind tatsächlich völlig überflüssig. Unsere Wasserkraftwerke können alleine doppelt so viel Strom produzieren wie im Schnitt verbraucht wird (BFE) und die Speicherreserven der Stauseen reichen monatelang (BFE). Es gibt jedoch keine Flauten und Nächte die zusammen nur schon eine einzige Woche andauern. Wind- und Solarkraftwerke produzieren zudem im Gegensatz zu AKW (welche teilweise über ein Jahr ungeplant ausfallen) jeden Tag Strom.
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    1. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Die maximalen Speicherreserven der Schweizer Stauseen betragen gemäss BFE: 8'815 GWh (= 8'815'000'000 kWh). Das entspricht der Batteriekapazität von 367 Millionen Nissan Leaf! Ja, wir haben tatsächlich die Speicherkapazität von 367 Millionen Elektroautos in unseren Alpen bereits seit Jahren installiert! Liebes SRF diese Informationen sind lediglich ein Internetklick entfernt. Berichtet doch ausnahmsweise einmal darüber, also über solche für die Schweiz völlig überflüssigen 'Speichererfindungen'.
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    2. Antwort von Jean-Phillippe Ducrey (Jean-Phillippe Ducrey)
      Sie irren wieder einmal. Trotz ihrer komischen Zahlenspielereien (die an Geri Müller errinnern) irren Sie sich: Damit ihre Theorie funktionieren würde, müssten die Speicherseen jedesmal leer sein, wenn der Bedarf an Speicherkapazität vorhanden ist. Und angenommen, es wäre genug Wasser im Tal vorhanden, wären sie binnen 20 Minuten voll, will heissen, dass nur die Sonne nur 20 Minuten lang scheinen darf, bzw. der Wind wehen soll.
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    3. Antwort von Jean-Phillippe Ducrey (Jean-Phillippe Ducrey)
      Damit Ihre Theorie wirklich funktioniert, müsste man in St. Maurice einen Damm bauen und das ganze Wallis unter Wasser setzen. Dann bei den Bedarf den Genfersee hochpumpen (aber auch da haben Sie 68% Verlust). Nun, da Sie ja wahrscheinlich der Sozialistisch-Grünen Alternative angehören, können Sie das nach Chinesischem Drei-Schluchten-Damm-Vorbild sicher gut heissen. Sie sollten damit aber nicht im Wallis hausieren gehen. (wie gesagt, der Anti-AKW-Sekte ist alles recht).
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    4. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Herr Ducrey, warum erzählen Sie solchen haarsträubenden Stumpfsinn? Selbst wenn die PV-Kraftwerke am Tag doppelt so viel Strom produzieren würden, wie die Schweiz im Schnitt verbraucht, würde es ganze 108 Tage dauern bis die leeren Stauseen voll wären. (Die Speicherkapazität der Seen beträgt 8815 GWh, der Durchschnittsbedarf der Schweiz 6.8 GW und ein Tag dauert 12 Stunden (während der Nacht wird ja kein Strom produziert). Der Rest ist Primarschulrechnen).
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    5. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Hahaha! Die Wahrheit wird dazwischen liegen, davon kann man ruhig ausgehen. Das einzige Problem: Die 2 Positionen liegen so weit auseinander dass man auch dazwischen noch locker in beiden Richtungen um Faktor 100 daneben liegen kann. Wette jeder von ihnen würde mir jetzt versuchen beizubringen dass ich richtig liege wenn ich genau IHRE Position übernehme. ;-))
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    6. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Herr Reuteler. Wenn Sie die BFE Webseite nicht navigieren oder diese einfache Arithmetik (mit welcher Herr Ducrey offensichtlich völlig überfordert ist) nicht nachvollziehen können, lassen Sie mich bitte wissen. (Leider duldet das SRF Webseiten-Links kaum, deshalb müssen Sie die BFE Webseite schon selbst finden. Eine Suchmaschine werden Sie ja hoffentlich noch bedienen können?) Was soll eigentlich an diesen einfach überprüfbaren Fakten und Rechnungen amüsant sein?
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    7. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Hr. Schmid es geht weder um das Naviigieren noch um einfache Arithmetik. Lustig sind sowieso nicht die Fakten sondern die unterschiedliche Art damit umzugehen. Ich scheine der Einzige zu sein der nicht in Anspruch nimmt den kompletten Durchblick zu haben aber es ist jemand anders der von Sektierern schreibt. Jedenfalls sind auch Sie Hr. Schmid überfordert, und zwar offenbar mit der Sicht dass es hier nicht um einfache Arithmetik, sondern um ein äusserst komplexes logistisches Problem geht.
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    8. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Herr Reuteler, 1. Der mittlere Strombedarf ist bekannt. 2. Die hohe Koppelleistung zu den Nachbarländer ist bekannt. 3. Die hohe Pumpspeicher- und Elektroboilerleistung ist bekannt. 4. Und es ist vorallem bekannt, dass Bayern bereits 11,5 GW PV-Leistung installiert hat (Beznau I hat 0,35 GW) und trotz geringerer Koppelleistung und nahezu fehlender Speicherkraftwerke keine Probleme mit der Solarstromaufnahme hat. Schade, dass Sie Ducreys Stumpfsinn auf gleiche Ebene wie diese Fakten stellen.
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    9. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Hr.Schmid ich stelle keine Aussagen v. Ducrey Fakten gleich. Ich kreide sie ja an. Aber ich weigere mich ebenso Ihre gefärbten Statements als Fakt zu nehmen. Beispiel: Sie stellen die 11.5 GW PV Leistung Bayerns der von Beznau I (0.35 GW) gegenüber. Sie vergessen, dass es sich um 11.5GWp handelt, die am Ende pro GW Leistung nur ca. 10% der Energie liefern wie AKW's: In einem guten Jahr ca. 2900 GWh v. Beznau, Bayern PV dagegen ca. 8000 GWh. Ihre Darstellung suggeriert Faktor 31, was falsch ist.
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