GE Money Bank will an die Schweizer Börse

Letztes Jahr wollte General Electric sein Konsumkreditgeschäft in der Schweiz abstossen. Jetzt soll GE Money Bank an die Börse.

Die im Kreditkarten- und Konsumkreditgeschäft tätige GE Money Bank (GEMB) plant den Gang an die Schweizer Börse SIX. Alle Aktien, die derzeit von der GE Capital gehalten werden, sollen angeboten werden. Gleichzeitig soll das Unternehmen in Cembra Money Bank umbenannt werden. Das Angebot soll voraussichtlich bis Ende Jahr erfolgen.

Der Börsengang sei ein Schritt, um das Geschäft von GE Capital zu bündeln, wird GE-Capital-Chef Richard Laxer in einer Mitteilung zitiert. Und GE-Money-Bank-Chef Robert Oudmayer sagte an einer Telefonkonferenz, der Börsengang sei die beste Option für das Unternehmen.

Um sicherzustellen, dass der Übergang von der heutigen GEMB zu einer unabhängigen Gesellschaft gewährleistet sei, werde die heutige Muttergesellschaft GE Capital auch nach dem Börsengang eine enge Beziehung zu GEMB unterhalten, heisst es weiter. GE Capital werde auch eine wichtige Finanzierungsquelle für GEMB bleiben. Sie räumt der Gesellschaft einen Kreditrahmen über bis zu einer Milliarde Franken über einen Zeitraum von fünf Jahren ein.

Zum Unternehmen

Die GE Money Bank hat ihren Hauptsitz in Zürich. Sie betreibt ihr Geschäft in der Schweiz über ein Netz von 25 Filialen sowie über alternative Vertriebskanäle. Unter anderem gibt sie für die Migros auch die Cumulus-Kreditkarten heraus. Die GE Money Bank beschäftigt rund 700 Vollzeitangestellte und betreut etwa 618'000 Kunden.