Gewerkschaften wollen in Basel Lufthansa-Jobs retten

Die Lufthansa Technik Switzerland prüft die Aufgabe ihrer Aktivitäten auf dem Flughafen Basel-Mülhausen. Die Gewerkschaft wehrt sich gegen den drohenden Abbau.

Reparaturarbeiten an einem Triebwerk.

Bildlegende: Nach dem Abbau von mehr als 220 von rund 300 Stellen 2012, konzentrierte sich die LTSW auf die Wartung von Flugzeugen. ltsw / symbolbild

Die Lufthansa Technik Switzerland (LTSW) soll restrukturiert werden. Die Gewerkschaft SEV-GATA befürchtet das Aus für den Standort Basel. Sie will möglichst viele der 59 Volljobs am Flughafen Basel-Mülhausen retten, da ein Swiss-Wartungsauftrag bestehe.

LTSW unterhält derzeit die «Jumbolino» genannten Avro-Mittelstrecken-Maschinen der Lufthansa-Tochter Swiss. Diesen Auftrag gelte es weiter zu erfüllen, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Alleine dafür brauche es wohl mindestens zwei Dutzend Angestellte. Die Swiss solle diese dazu wieder selber einstellen.

Die «Jumbolinos» gelten mittelfristig zwar als Auslaufmodell. Entsprechend zurückhaltend seien bisher die Signale der Swiss gewesen.

LTSW begründete die neuen Massnahmen mit dem schwierigen Marktumfeld und dem Einstieg von neuen Wettbewerbern am Standort Basel. CEO Rainer Lindau sagte, der Kunde mit dem grössten Auftragsvolumen – Easyjet – habe sich im Herbst für einen anderen Anbieter entschieden.

Es gebe noch keine Entscheidung betreffend Schliessung des Betriebs in Basel, sagte Lindau weiter. Er sei aber über die Situation sehr besorgt.