Gewinneinbruch bei Alpiq im ersten Quartal

Beim Schweizer Energiekonzern Alpiq sank im ersten Quartal 2014 der Nettoumsatz auf 2,1 Milliarden Franken. Als Reingewinn werden noch 7 Millionen Franken ausgewiesen. Der milde Winter und die tiefen Energiepreise setzten die konventionelle Kraftwerksproduktion unter Druck.

Kühlturm des Kernkraftwerks Gösgen von unten gesehen.

Bildlegende: Der milde Winter in Europa zog für Alpiq eine tiefere Stromproduktion nach sich, etwa im Kernkraftwerk Gösgen. Alpiq

Der Energiekonzern Alpiq hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014 weniger Umsatz und Gewinn erzielt. So sank der Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 13 Prozent auf 2114 Millionen Franken und das EBITDA um fast zwei Drittel auf 156 Millionen Franken.

Der Reingewinn verminderte sich in der Folge um 89 Prozent auf 7 Millionen Franken (65 Millionen im Vorjahresquartal).

Preisdruck im Energiegeschäft

Die anhaltend tiefen Grosshandelspreise setzten die konventionelle Kraftwerksproduktion unter Druck, wie Alpiq mitteilte. Hinzu gekommen sei ein milder Winter in Europa, was einen tieferen Energiebedarf nach sich zog. Dies führte zu einem geringeren Einsatz der Schweizer Wasserkraftwerke und der ausländischen Gas-Kombikraftwerke.

Das Handelsgeschäft und die Energiedienstleistungen hingegen hätten sich stabil entwickelt, so das Unternehmen. Gemäss der neuen Unternehmensstrategie baute Alpiq ihr Angebot von Komplettlösungen im Bereich der Energieeffizienz weiter aus.

Für das laufende Jahr rechnet Alpiq angesichts anhaltend tiefer Grosshandelspreise für Strom mit einem im Vergleich zum Vorjahr 30 bis 40 Prozent tieferen EBITDA. Der Umbau der Gruppe vom kapitalintensiven Stromproduzenten hin zu einem Energiedienstleistungsunternehmen werde weiter vorangetrieben.