Höherer Europreis kann Einkaufstourismus nicht stoppen

Der Euro ist im Vergleich zum Schweizer Franken vergangene Woche um 6 Prozent gestiegen. Dem Euro-Shopping der Schweizer kann das bislang nichts anhaben. Viele kaufen weiterhin die billigeren Artikel in Deutschland. Basel versucht durch zahlreiche Massnahmen die Kunden hier zu halten.

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Einkaufstourismus hält an

Gerade die Basler Händler leiden unter dem Euro-Shopping der Schweizer in Deutschland. Der Europreis macht Hoffnung.

Im Ankauf kostet der Euro kostet 1,28 Franken. Das ist ein Anstieg um sechs Prozent zum bisherigen Preis in dieser Woche. Viele Schweizer lassen sich durch den Euroanstieg aber nicht davon abhalten, in Deutschland einzukaufen.

Gerade Basel leidet unter der Situation. Das deutsche Lörrach ist nur einen Katzensprung entfernt.

Lebensmittel sind dort bis zu 30 Prozent billiger, Kleider etwa 26 Prozent günstiger und Kosmetikprodukte liegen bis zu 60 Prozent unter dem Schweizer Preis.

Basel werden Massnahmen gegen das Euro-Shopping diskutiert. In Planung ist etwa die Ausdehnung der Öffnungszeiten.

Mathias F. Böhm, Geschäftsleiter Pro Innenstadt Basel, äussert sich aber im Gespräch mit der «Tagesschau» hoffnungsvoll, gerade im Hinlick auf den Preisanstieg in Deutschland.