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Wirtschaft Hotelbranche beklagt Gästeschwund

Der Februar war für den Schweizer Tourismus kein guter Monat: Die Anzahl der Übernachtungen sind um fast vier Prozent auf 2,9 Millionen gesunken. Vor allem Schweizer haben sich weniger in die Wintersportorte locken lassen.

Legende: Video Wenig los in Schweizer Hotels abspielen. Laufzeit 0:35 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 04.04.2014.

Immer mehr Schweizer verzichten auf Skiferien in der Heimat. Jedenfalls war das im Februar so. Zwar übernachteten immer noch 1,4 Millionen Schweizer in Schweizer Hotels, doch die Anzahl entspricht einem Rückgang von 6 Prozent im Vergleich zum Februar 2013.

Deutsche urlauben woanders

Neben den Schweizern mieden vor allem auch mehr deutsche Touristen Schweizer Skigebiete. In Zahlen ausgedrückt: Ein Rückgang um 14,1 Prozent. Dies sei die deutlichste absolute Abnahme unter der Gruppe ausländischer Gäste, schreibt das Bundesamt für Statistik. Insgesamt verbuchten die ausländischen Gäste 1,5 Millionen Logiernächte (-1,8 Prozent).

Von den 13 Tourismusregionen sind laut Bundesamt acht Gebiete von Rückgängen betroffen. Graubünden verzeichnete mit einem Minus von 58'000 Logiernächten (-7,7 Prozent) den deutlichsten absoluten Rückgang. Demgegenüber verzeichnete Genf mit einem Plus von 17'000 Einheiten (+9,3 Prozent) das deutlichste absolute Wachstum.

Werden die Übernachtungen von Januar und Februar kumuliert, ergibt dies 5,7 Millionen Logiernächte. Dies entspricht einer Abnahme von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von D. Daniele, Obergösgen
    Dazu kommt, das früher Schweizer Spitze waren in der Fachkompetenz, heute haben uns viele Länder Überholt oder sind auf gleichem Level. Schauen Sie mal so Kochweltmeisterschaften an, studieren sie mal die Ranglisten, und sie werden sehen das der Medalliensegen den wir früher hatten nicht mehr so besteht. Ja wir haben Konkurrenz. Im Preis können wir schwer mithalten. Doch wir sind Faul geworden und denken immer noch wir seien die Besten. Und der Schweizer ist weder Freundlich noch Gastfreundlich.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Die Freundlichkeit des Personals lässt halt eben auch zu wünschen übrig. Da heisst es allgemein, die Schweizer seien nicht nett. Dann verbringt man halt die Skiferien im benachbarten Österreich, wo die meist noch einheimischen Angestellten im Interesse für ihr Land noch freundlich sind. Im Gegensatz dazu besteht das "Schweizer" Personal längst nicht mehr aus Schweizern, sondern vielfach aus Fremdsprachigen und auch - mit wenigen Ausnahmen - unfreundlichen Österreichern und Deutschen !!
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Das sind die Mötzeler aus dem Lager der Gegnerschaft der SVP-MEI, sowie die betroffenen, schwer "beleidigten Majestäten" aus der EU. Wenn all diese nicht mehr kommen wollen, werden die ausländischen Angestellten in der Hotelbranche überflüssig und im Hinblick der Wiedereinführung der Kontingente werden sie wohl das Land verlassen müssen.
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