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Wirtschaft IBM will mit Gesundheitsdaten von Apple-Kunden dealen

Eine eigene Firma soll es werden. Ein Unternehmen, das für den weltgrössten IT-Dienstleister IBM Informationen rund um das Wohlbefinden von Millionen von Apple-Kunden auswertet. Und die Daten-Analysen dann weiterverkauft.

Der weltgrösste IT-Dienstleister IBM vertieft seine Partnerschaft mit Apple bei der Nutzung von Gesundheitsinformationen.

Die Silhouette einer Frau, die über ein IBM-Logo am Boden schreitet.
Legende: Gesundheitsdaten von Nutzern sind bei IT-Konzernen wie IBM ein willkommenes Gut. Reuters

IBM kauft Spezialisten ein

Das Unternehmen wird hierfür eine eigene Firma gründen, die in der Lage ist, Informationen rund um das Wohlbefinden von Apple-Kunden zu ermitteln und zu analysieren.

Die Informationen sollen dann Gesundheitskonzernen wie Johnson & Johnson und Medtronic angeboten werden, wie IBM am Montag mitteilte. Die neue Firma soll ihren Hauptsitz in Boston haben und rund 2000 Mitarbeiter beschäftigen.

Zudem habe IBM mit Explorys und Phytel zwei Gesellschaften gekauft, die ihre Fähigkeiten bei der Analyse von Gesundheitsdaten einbringen werden, hiess es weiter. IBM arbeitet mit Apple bereits bei zahlreichen Unternehmens-Anwendungen zusammen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Christina Schneider, Zürich
    "Das ist erst der Anfang." meint ein Kommentar im TA-Online oder "Was massen sich diese Leute eigentlich an, einfach die Gesundheitsdaten ihrer Kunden weiterzuverschachern ..." Dass solche Daten wandern ist aber schon lange der Fall. So verfügen Pharmafirmen über (auch personalisierte) Datenbanken, z.t. offiziell registriert. Diese Daten können sie z.B. über Datenbanken von Swissmedic beziehen und zwar in einem Ausmass, das bei Privatanfragen verweigert wird, z.B. Auskünfte zu UAW's vor 2006.
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  • Kommentar von m.mitulla, wil
    Die Daten können alsbald mit Daten zum Zahlungsverhalten, Bank- und Steuerdaten verknüpft werden und werden so noch interessanter, beispielsweise für Krankenversicherungen. Es ist ungeheuerlich, in welchem Tempo die Datenefassung weiter geht - ohne gesetzliche Limite. Und niemand regt sich darüber auf...
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    1. Antwort von Christina Schneider, Zürich
      was heisst hier könnten? ... Auch dass mit Gesundheitsdaten-Daten (im ausgeweiteten Sinn) Geschäfte gemacht werden ist nicht neu: Ärzte können bereits z.b. via Ärztekasse (Angebot Inkassomed) die Bonität von Neupatienten überprüfen.
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    2. Antwort von m.mitulla, wil
      Richtig, Ch. Schneider. Auch Krankenkassen können die Bonität bereits heute einsehen - die Daten gehören zur Entscheidungsgrundlage über die Aufnahme ins VVG. Sämtliche Steuer- Finanz und Gesundheitsdaten wie auch persönliche Daten sind aber heute noch per Datenschutzgesetz (wenigstens in der Schweiz) geschützt ebenso deren Verknüpfungen.
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