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Wirtschaft Implenia findet aus Gewinntief heraus

Der Baukonzern hat im ersten Halbjahr 2016 wieder mehr verdient – nach einem Gewinnknick im Vorjahr. Unter dem Strich erzielte Implenia einen Gewinn von 9,2 Millionen Franken. Das entspricht einer Steigerung um 14,4 Prozent.

Der Baukonzern Implenia hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr 2016 auf 9,2 Millionen Franken steigern können. Das sind 14,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Das operative Ergebnis stieg um rund 40 Prozent auf 19,5 Millionen Franken, wie das Unternehmen mitteilte.

Im Vorjahr hatten noch Sonderkosten für die Akquisition von Bilfinger Construction das Ergebnis gedrückt. Zudem fuhr Implenia in der Schweiz einen Verlust wegen unrentablen Bauprojekten in der Westschweiz ein. Das Segment schrieb nun wieder Gewinn.

3,3 Prozent mehr Umsatz

Implenia-CEO Anton Affentranger an einer Medienkonferenz (Archivbild).
Legende: Implenia-CEO Anton Affentranger an einer Medienkonferenz (Archivbild). Keystone

Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten um 3,3 Prozent auf 1,565 Milliarden Franken. Laut Implenia lief etwa das internationale Infrastrukturgeschäft rund, das die Bereiche Tunnelbau, Spezialtiefbau und Grossprojekte umfasst. Auch mit dem Geschäft in der Schweiz zeigt sich der Baukonzern zufrieden – sowohl mit dem traditionellen Hoch- sowie Strassen- und Tiefbaugeschäft als auch mit der Immobilienprojektentwicklung.

Für das Gesamtjahr sieht sich der Baukonzern auf Kurs. Die Auftragsbücher seien gut gefüllt: Die Gruppe hat mit 5,203 Milliarden Franken fast einen Viertel mehr Aufträge per Ende Juni als im Vorjahr.

2 Kommentare

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  • Kommentar von W. Ineichen (win)
    Ein Baukonzern, der unser Land systematisch zubetoniert , wobei Hektaren von grünen Wiesen zerstört werden, trägt in seinem Logo eine Blume. Das ist Perversion pur.
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    1. Antwort von M. Roe (M. Roe)
      Richtig! Perversion pur. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie sich ein ganzes Volk von solchen "Betrügereien" täuschen lässt. Das ist ja fast noch schlimmer. Denn alle, links und rechts, scheinen das Bauen und das "Zusammenpferchen" vor allem aus finanziellen Gründen gut zu finden. Beide Seiten nennen natürlich nicht das Geld als Grund sondern "lügen" dass wir mehr Stellen brauchen und alle (auch Ausländer+Flüchtlinge) Wohnungen brauchen. Schwer zu glauben, dass da alle mitmachen.
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