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Insolvente Air Berlin Lufthansa soll die grössten Stücke erhalten

Zwar will der Gläubigerausschuss erst am Montag Kandidaten nennen. Insider verraten aber jetzt schon mögliche Käufer.

Air-Berlin-Logo.
Legende: Die Lufthansa soll einen Grossteil der maroden Fluggesellschaft übernehmen. Reuters
  • Die möglichen Käufer von Air Berlin sollen am Montag bekannt gegeben werden.
  • Insider berichten bereits, dass die insolvente Fluggesellschaft zu grossen Teilen an die Lufthansa gehen soll. Für weitere Teile werde mit Easyjet und wahrscheinlich Condor verhandelt.
  • Die Verhandlungen gehen allerdings noch bis 12. Oktober weiter.

Die Vertreter im Gläubigerausschuss hätten die Bieterangebote intensiv erhörtert, teilte das Unternehmen mit. Mit den Kaufinteressenten solle weiter verhandelt werden. Eine Auswahl der Bieter und der Abschluss von Transaktionen sei jedoch abhängig von der Zustimmung des Aufsichtsrates der Air Berlin, der am 25. September beraten und anschliessend über den Stand des Verfahrens informieren werde.

Wie die Agentur Reuters von Insidern erfahren hatte, wurde der Kaufinteressentenkreis bereits eingeschränkt auf die Lufthansa, EasyJet und wahrscheinlich die Thomas-Cook-Tochter Condor. Air Berlin gab dazu keinen Kommentar ab.

Das getrennt laufende Bieterverfahren für die Air Berlin Technik soll noch verlängert werden. Gebote seien bis 6. Oktober möglich, teilte Air Berlin weiter mit.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Klaus Kreuter (PalleKalle)
    Herr Ducre darf ich Ihnen empfehlen sich zu informieren bevor Sie schreiben? RYANAIR will keine sozialen Teile der Verträge übernehmen was bedeuten würde, dass die Mitarbeiter der AIR BERLIN auf viele Vorteile verzichten müssten. RYANAIR beutet sein Personal bis zum es geht nicht mehr aus. LUFTHANSA garantiert die Sicherung der sozialen Standards. So einfach ist das.
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Die Frage dürfte sein, ob die Quasi-Monopolstellung der Lufthansa von Seiten der Wettbewerbshüter zulässig ist. Interessant ist auch, wie die Deutschen Gewerkschaften sich in äusserst rassistischer Art und Weise gegen die Übernahme durch Ryan-Air geäussert haben. Scheinbar ist Marktwirtschaft für Deutschland nur gut, wenn Deutsche profitieren. Übernehmen Ausländer Deutsche Firmen, werden sie verbal aufs äusserste beschimpft.
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  • Kommentar von Verena Casagrande (Verena Casagrande)
    Ich kann bis heute nicht verstehen warum in der Schweiz damals nicht der Swissair geholfen wurde! Aber anscheinend muss ja alles ins Ausland verkauft werden.
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    1. Antwort von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
      Das stimmt leider nicht Frau Casagrande: Als der Bund zunächst eine Unterstützung bereitstellen wollte, hat Herr Ospelt, damals CEO der UBS welche zusammen mit anderen Banken die Swissair übernommen hat, die Bundeshilfe abgelehnt. Ich erinnere mich noch sehr genau an sein süffisantes Grinsen. Wenig später, als es der UBS dann doch zuviel wurde, hat der Bund 450!Mio nach geschossen. Übrigens die gleiche UBS die später mit Milliarden vom Steuerzahler gerettet worden ist!
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    2. Antwort von Verena Casagrande (Verena Casagrande)
      Herr Schulenburg ich fragte mich nur einmal mehr: Wo waren da unsere Politiker ? Evt.im Mit Kassieren wie überall ?
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    3. Antwort von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
      Die Swiss wurde nicht verkauft, sie wurde verschenkt.
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