Intel leidet weiter unter PC-Flaute

Sinkende Computerverkäufe haben dem US-Konzern im vierten Quartal erneut zu schaffen gemacht. Intel hofft auf eine Wende noch in diesem Jahr.

Intel-Chef Paul Otellini.

Bildlegende: Intel-Chef Paul Otellini. Keystone/Archiv

Intel dominiert mit seinen Prozessoren zwar den PC-Markt, doch der stagniert. Entsprechend schwach sind die Zahlen, mit denen das US-Unternehmen das wichtige Weihnachtsquartal schloss: Der Umsatz sank um 3 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn schrumpfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 27 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar. Auch im Gesamtjahr fiel der Umsatz leicht.

Hoffnungsschimmer für 2013

Für das laufende Jahr rechnet der Branchenriese jedoch mit einer moderaten Erholung. Denn er arbeitet daran, im boomenden Geschäft mit Smartphones und Tablets Fuss zu fassen.

Zwar gibt es erste Smartphones, die mit einem stromsparenden Atom-Chip von Intel laufen. Für 2013 kündigte Konzernchef Paul Otellini aber eine «neue Welle von Intel-Innovationen quer durchs ganze Computer-Spektrum» an.

Intel veröffentlichte seine Geschäftszahlen ungewöhnlicherweise schon wenige Minuten vor Börsenschluss in New York. Daher konnte die Aktie noch reagieren: Im regulären Handel legte das Papier knapp 3 Prozent zu. Nachbörslich büsste die Aktie ihre Gewinne aber wieder ein.