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Kein Kurswechsel Trump bekennt sich zu starkem Dollar

Porträt Trump
Legende: US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview einen stärkeren Dollar-Wechselkurs als Ziel angegeben. Keystone
  • US-Präsident Donald Trump hat sich zu einem starken Dollar bekannt und damit Spekulationen um einen währungspolitischen Kurswechsel in Washington zurückgewiesen.
  • «Der Dollar wird stärker und stärker und am Ende möchte ich einen starken Dollar sehen», sagte Trump in einem Interview des Senders CNBC.
  • Gegensätzliche Äusserungen seines Finanzministers Steven Mnuchin vom Vortag seien falsch interpretiert worden, sagte Trump.

Finanzminister Mnuchin hatte erklärt, ein schwächerer Dollar sei gut für
die USA, weil er Vorteile im internationalen Handel bringe. Trump sagte dazu, der Wechselkurs solle «sein, was er ist. Er sollte auch auf Grundlage der wirtschaftlichen Stärke des Landes gründen – wir stehen so gut da», sagte der Präsident.

Tweet von CNBC

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, wo Trump sich derzeit aufhält, war Kritik an der Dollarschwäche geäussert worden. Italiens Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan hatte erklärt, es sei besonders besorgniserregend, wenn die USA den Kurs des Dollar zu sehr herunterredeten.

Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire forderte, Währungen sollten die wirkliche Stärke einer Volkswirtschaft widerspiegeln. Dies sei die Position der sieben führenden Industrienationen (G7) und er hoffe, dies gelte auch weiterhin, sagte Le Maire mit Blick auf die Dollarschwäche.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Wie lange musste wohl die Redaktion in ihren Fotoarchiven suchen, bis dieses "entsetzliche" Donald Trump-Bild gefunden wurde? Ja, bevor dieser "verda....." USA-Präsident am Rednerpult steht, wird nur Negatives veröffentlicht! Die Kommentatoren begannen bereits mit ihren Hassorgien! Morgen werden die Medien und deren Mitläufer kaum noch von den PC-Tastaturen wegkommen! Nur Hass, Verunglimpfungen und das Netiquette-verletzende Rundumschläge werden die Blätter, Forums und TV-Sender verbreiten!
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    1. Antwort von W. Pip (W. Pip)
      Versteh's auch nicht. Vor allem sind's die Leute, welche vehement gegen die Globalisierung sind, wo sich wenige auf Kosten vieler bereichern. Würde man etwas weiter denken als bloss die kolportierten Drecksgeschichten annehmen, würde man merken, dass "eigene Bürger zuerst" und Wohlstand sehr wohl zusammenhängen. Die Medien machen seit Trump genau das, was sie Social Media vorwerfen: Schlammschlachten austragen. Unfundiert, irrelevant und allenfalls auf Grobschlächtigkeit der Zielperson fussend.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Die USA sind schon längst Pleite und halten sich nur durch neue Schulden und drucken von Dollar über Wasser. Sie sind abhängig von Kriegen und schüren Konflikte, damit Ihre Rüstungsindustrie läuft. Würden Gläubiger wie China und KSA sich zurückziehen wäre es definitiv vorbei. Und allen voran dieser cholerische Narzisst. Nein Danke! :((
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    1. Antwort von W. Pip (W. Pip)
      Das ist ein ganz anderes Thema. Und die Überschuldung der USA hat definitiv nicht Trump zu verantworten! Die USA werden niemals Staatsschulden zurückzahlen.
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    2. Antwort von Karl Kirchhoff (Charly)
      Das ist kein anderes Thema. Wenn Supertrump mal weg ist, wird man feststellen, das der erheblich mehr Geld verbrannt hat als ein reguläres Präsidenten-Gehalt, welches er ja nicht bekommt.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Trump widerspricht wieder einmal seinen Fachleuten und Professionals. Die USA steht in einigen Belangen gut da. Rüstungsindustrie, neue Technologien und das kreative Umfeld dazu. Gleichzeitig geht immer mehr Menschen schlecht, da die Gier immens ist Gewinne in immer weniger Taschen landen. In vielen Bereichen ist die Infrastruktur sehr schlecht, was für die breite Masse einen enormen Nachteil in ihrer Entwicklung bedeutet. Andere Länder machen das (noch) besser.
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    1. Antwort von Mike Steiner (M. Steiner)
      Das Infrastrukturproblem hat Trump auf seinem Aktionsplan. Aber erst später. Erst mal will er das Land aus seiner Lethargie befreien.
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    2. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      @Steiner: Sicher. In dem er z.B. öffentliche Schulen privatisieren will, um bei den Armen noch mehr zu sparen. Und seine Aktionen bezüglich Obama-Care, obwohl er keine Alternativpläne hatte, sprechen ebenfalls Bände. Obama-Care ist in einigen Punkten verbesserungswürdig, aber mit Sicherheit besser als der Zustand vorher. Und das grosse Steuersparen bei den Reichen und Konzernen spült "sicher" viel Geld in Infrastrukturprojekte. Der Glaube an den Wohltäter Trump stirbt zuletzt.
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