Kein Sprit in Italien

Die Tankstellen-Pächter wollen just vor der Feriensaison mit vorübergehenden Schliessungen gegen die Preispolitik der Konzerne protestieren. Diese treiben die Preise unnötig in die Höhe, lautet der Vorwurf.

Geschlossene Tankstelle in Italien

Bildlegende: Die Pächter wehren sich gegen die hohen Konzern-Preise, mit denen sie nicht konkurrenzfähig sind. Keystone

In den kommenden Tagen bleiben viele Tankstellen in Italien zu. Die Betreiber wollen das Tanken bis Ende Juni deutlich schwieriger machen – oder gar ganz unmöglich. Sie protestieren damit gegen die Preispolitik der Konzerne.

Autobahn-Tankstellen sollen ab heute Abend für rund 24 Stunden geschlossen bleiben. An Landstrassen und in Ortschaften soll bis Donnerstagmorgen nicht getankt werden. Ab Samstag akzeptieren die Betreiber eine Woche lang aus Protest keine elektronische Bezahlung.

Den Konzernen wird von den drei Pächterverbänden vorgeworfen, die Spritpreise stark in die Höhe zu treiben. So können die etablierten Tankstellen nicht mit unabhängigen Anbietern etwa an Supermärkten nicht konkurrieren.