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Wirtschaft Keine Einwände: Vekselberg kann Sulzer übernehmen

Der Übernahme des Winterthurer Industriekonzerns Sulzer durch den russischen Milliardär Viktor Vekselberg steht nichts mehr im Weg. Wettbewerbsbehörden verschiedener Länder haben ihr Plazet gegeben.

Die Wettbewerbsbehörden in Südafrika, den USA, Russland und Deutschland machte keine Einwände gegen das Pflichtangebot von Vekselbergs Beteiligungsgesellschaft Renova an die Sulzer-Aktionäre geltend. Damit kann die Übernahme im Dezember vollzogen werden, wie aus einer Mitteilung von Sulzer hervorgeht.

Renova wurden im Rahmen des Pflichtangebotes Sulzer-Aktien im Umfang von 29,50 Prozent angedient. Bis Ende Juli hatte Renova erst knapp ein Drittel an Sulzer gehalten. Insgesamt hält Renova dadurch nun eine Mehrheit von 62,86 Prozent an dem Konzern.

Mindestangebot an Aktionäre

Renova hatte Anfang August mit dem Kauf einiger zusätzlicher Sulzer-Aktien das Pflichtangebot ausgelöst, um den Weg für ein Aktienrückkaufprogramm freizumachen. Hätte die Investmentgruppe am Aktienrückkauf nicht teilgenommen, wäre ihr Anteil ohne eigenes Zutun auf über einen Drittel gestiegen. Sie hätte dann zu einem wohl höheren Preis als heute ein Kaufangebot an alle Aktionäre unterbreiten müssen.

Mit 99,20 Franken offerierte Renova den börsenrechtlichen Mindestpreis. Renova musste davon ausgehen, dass im Rahmen eines Aktienrückkaufes ein höherer Preis hätte fällig werden können, verdichtet sich doch die Gewinnbeteiligung auf weniger Aktien.

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