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Wirtschaft Konjunktur schwächt sich ab

Die Wirtschaftslage in der Schweiz hat sich auch nach Ansicht der Experten des Bundes eingetrübt: Die Prognose für das laufende Jahr wurden von 2,0 auf 1,8 Prozent gesenkt. 2015 soll sich das BIP auf 2,4 Prozent steigern.

Legende: Video Seco korrigiert Erwartungen nach unten abspielen. Laufzeit 0:42 Minuten.
Aus Tagesschau vom 16.10.2014.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) schätzt sowohl die inländische als auch die aussenwirtschaftlichen Impulse inzwischen etwas schwächer ein. Neu wird für 2014 mit einem Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent gerechnet, wie das Seco mitteilte.

In der letzten Prognose vom Juni hatten die Experten noch mit einer Zunahme des Bruttoinlandproduktes (BIP) von 2,0 Prozent gerechnet. Auch die Prognosen für das nächste Jahr wurden leicht von 2,6 auf 2,4 Prozent nach unten korrigiert.
Angesichts der langsameren Konjunkturbelebung dürfte sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit verzögern und erst im Verlauf von 2015 einsetzen, heisst es in der Mitteilung.

Mehr Risiken

EIn Baustelle.
Legende: Experten des Seco korrigieren die Konjunktur-Prognosen nach unten. Keystone

Trotz der weiterhin relativ positiven Prognose sei nicht zu übersehen, dass sich die Risiken in jüngster Zeit spürbar erhöht hätten. Vor allem im Euroraum deuteten die schwachen Konjunkturdaten der letzten Monate darauf hin, dass die konjunkturelle Erholung noch schleppender vorankomme als bisher schon angenommen.

Nach Ansicht der Expertengruppe lässt angesichts der stotternden Konjunktur auf wichtigen Auslandmärkten eine durchgreifende Belebung der Schweizer Exporte weiter auf sich warten. Auch die inländische Nachfrage, die in den letzten Jahren massgeblich zur robusten Konjunkturentwicklung beigetragen hatte, büsste im ersten Halbjahr 2014 etwas an Dynamik ein.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von M. Stark, Winterthur
    Das war, ist vorauszusehen. Augen auf machen, überall ist eine Übersättigung zu spüren. In ESP, F, I, Portugal, Griecheland läuft es jetzt schon wirtschaftlich mies. Aus diesem Grund brauchen wir nicht noch jedes Jahr > 80'000 "Fachkräfte". In den nächsten Jahren wird es eine riesen Herausforderung sein, überhaupt die momentan in der CH Anwesenden (inkl. Ausländer) zu beschäftigen, daher rigoroser Stop der Einwanderung.
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  • Kommentar von J.Sand, Zürich
    Dem P.Bürger ein warmes Dankeschön für die ordentliche Auslegung des aktuellen Wirtschaftsabschwungs und die zu erwartenden politischen Folgen. Anzufügen wäre allenfalls noch, dass wir bereits einiges an "höchst notwendigem" Personal mit Anhang (80'000 p/a!) in den letzen 10 Jahren importiert haben (Bauindustrie 35'000 Wohnungen p/a!) und nun vielleicht nicht mehr beschäftigen können, aber zu erhalten haben. Gleichzeitig werden die Einnahmen (Steuern/Sozialabgaben) sinken!
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  • Kommentar von P.Bürger, Schaffhausen
    Die Wirtschaftsabschwächung war voraussehbar&erstaunt kaum.Grundsätzlich ist eine Normalisierung durchaus wünschenswert,da in den vergangenen Jahren vor allem in der Baubranche auf sehr hohem Niveau produziert wurde.Flankierend dürfte dies auch sicherlich Auswirkungen auf den Zuwanderungszufluss haben.Somit dürfte mittelfristig auch dem Problem der aktuell hitzig geführten Diskussion Vorschub geleistet werden.In nächster Zeit wird sicherlich die damit einhergehende Arbeitslosigkeit beschäftigen.
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