Magere Ausbeute bei Kioskbetreiber Valora

Valora hat sich neu ausgerichtet. Vorläufig zahlt sich der Unternehmensumbau aber nicht aus: Der Gewinn ist massiv eingebrochen.

Ansicht eines K Kiosk

Bildlegende: Valora setzt auf Kioske, Kleinläden und Brezelstände. Keystone

Der Kioskbetreiber und Handelskonzern Valora hat 2014 grössere Umbaumassnahmen vorgenommen. Er verkaufte den Pressegrosshandel und erwarb die Westschweizer Kioskkette Naville.

Diese unternehmerischen Schritte hinterlassen in seiner Bilanz deutliche Spuren. Wegen dem angestrebten Fokus auf Kioske, Kleinläden und Brezelstände liegen die Gewinne deutlich tiefer. Insgesamt konnte Valora aber seinen Umsatz steigern.

Brezelgeschäft floriert

Valora erwirtschaftete 2014 ein um 2,3 Prozent höheren Nettoumsatz von 1,93 Milliarden Franken. Dem Handelskonzern zufolge entwickelte sich besonders die Laugenbäckerei Ditsch/Brezelkönig mit einem Umsatzplus von fast 12 Prozent erfreulich. Ebenfalls gut entwickelt habe sich das Retailgeschäft in der Schweiz.

Massiv tieferer Reingewinn

Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 49 Prozent auf 30,5 Millionen Franken zurück. Unter dem Strich resultierte ein massiv tieferer Reingewinn von 6,3 Millionen nach 54,1 Millionen im Vorjahr.

Für die Aktionäre ändert sich zunächst wenig. Die Dividende bleibt mit 12.50 Franken gleich hoch.