Nestlé wächst, aber langsamer

Der Nahrungsmittelriese senkt seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr. Der Grund ist die schwächelnde Nachfrage in Schwellenländern und die Konjunkturflaute in Europa.

Nestlé schraubt die Wachstumsprognose nach unten. Bisher hatte sich der Konzern vorgenommen, dieses Jahr um 4,2 Prozent zu wachsen. Nun soll es noch ein Plus von rund 3,5 Prozent geben, wie Nestlé am Donnerstag mitteilte.

Insgesamt setzte Nestlé in den ersten neun Monaten 65,5 Milliarden Franken um, mit Zukäufen und Wechselkurseinflüssen ist das eine Zunahme um 1,0 Prozent.

Für Nestlé relevant ist vor allem das organische Wachstum ohne Zukäufe und Wechselkurseinflüsse. Dieses wird nun bereits das dritte Jahr in Folge unter dem langfristigen Ziel von 5 bis 6 Prozent liegen.

Das deflationäre Umfeld und tiefe Rohmaterialpreise, die Preiserhöhungen schwierig machen, drücken auf das Wachstum. Nach Produkten brachten Nestlé-Wasser sowie Tierfutter- und -pflege noch das stärkste Plus mit 4,9 beziehungsweise 4,3 Prozent.