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Wirtschaft Neue Verwaltungsratspräsidentin für die SBB

Die amtierende Vizepräsidentin des SBB-Verwaltungsrats, Monika Ribar, soll den aktuellen Verwaltungsratspräsidenten Ulrich Gygi beerben. Der Bundesrat hat ihre Kandidatur gut geheissen. Gewählt soll die Logistikexpertin an der Generalversammlung vom 15. Juni 2016.

Monika Ribar
Legende: Monika Ribar bringt langjährige Erfahrung in der Logistikbranche und vertiefte Kenntnisse der SBB mit. Keystone

Monika Ribar soll neue Verwaltungsratspräsidentin der SBB werden. Der Bundesrat hat ihre Kandidatur gutgeheissen. Gewählt werden soll Ribar an der Generalversammlung vom 15. Juni 2016.

Damit würde die amtierende Vizepräsidentin Nachfolgerin von Ulrich Gygi. Das Vizepräsidium hat Ribar seit knapp zwei Jahren inne. Vorher war sie während 23 Jahren in verschiedenen Führungsfunktionen beim Logistikunternehmen Panalpina tätig, zuletzt als CEO von Panalpina World Transport.

Langjährige Erfahrung in der Logistikbranche

Neben dem Mandat bei der SBB sitzt Ribar in den Verwaltungsräten von Lufthansa, Sika und des französischen Elektrokomponenten-Konzerns Rexel. Der Bundesrat habe Ribars Kandidatur aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung in der Logistikbranche und ihrer vertieften Kenntnisse der SBB gutgeheissen, heisst es in einer Mitteilung.

Diese wird sie als SBB-Präsidentin beispielsweise in die Diskussion um die Neuausrichtung von SBB Cargo einbringen können. Die Öffnung der Gütertransporttochter ist letztes Jahr im Parlament zwar gescheitert. Der Bundesrat hat nun aber den Auftrag, die Entwicklungsmöglichkeiten des Unternehmens auszuloten.

Ulrich Gygi tritt im Juni von seinem Amt zurück. Er präsidiert den Verwaltungsrat der SBB seit 2009. Zuvor war Gygi Chef der Schweizerischen Post.

Monika Ribar im «ECO»-Porträt

Monika Ribar im «ECO»-Porträt

Das Wirtschaftsmagazin «ECO» begleitete Monika Ribar 2010 – zu jener Zeit Panalpina-CEO und damit Chefin über 14'000 Mitarbeiter. Zum Video

2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Beim Gross-Unternehmen SBB fällt schon lange auf, dass "undsverr...." eine Frauenquote vom einfachen Büezer, über den Lokführer, bis zum obersten Verwaltungsrat herrschen muss! Dass eine Frau nun das Präsidium im VW-RAT einnehmen soll, stört mich nicht (die besten Voraussetzungen für ein solches Amt zählen). Aber, wie oben erwähnt, die laufend erzwingende Quotenregelung im Gesamtunternehmen!
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Naja, die Frau bringt immerhin langjährige Erfahrung in der Logistikbranche mit. Quotenregelungen spielen da eine zweitrangige Rolle…
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